Polen im Biogasrausch

(PresseBox) (Köln, ) Polens Energiemarkt ist im Umbruch. In einem Regierungsentwurf ist die Förderung von grünem Strom auf der Basis erneuerbarer Energiequellen vorgesehen. Das Ziel ist ehrgeizig: Bis Ende 2010 sollen in Polen rund 400 Biogasanlagen entstehen.Die TS Engineering GmbH, eine international tätige Projektentwicklungs- und Planungsgesellschaft im Bereich dezentraler Energieerzeugungsanlagen mit Sitz in Mannheim / Deutschland, unterstützt das Vorhaben mit Rat und Tat. Dieter J.Machowski, Geschäftsführer der Firma UGT in Warschau arbeitet seit Jahren eng mit TS Engineering zusammen und vermittelte den Kontakt zum Investor.

Frage:Was war der Anlass für Sie, den Kontakt zwischen TS Engineering und dem polnischen Auftraggeber herzustellen?

Dieter J. Machowski: Zum einen sicherlich das Know-how von TS Engineering in Bezug auf die gesamte Systemtechnologie und zum andern die Bereitschaft seitens der polnischen Regierung, diese innovative Technologie zu fördern. Es ist heute wichtiger denn je, für einen vernünftigen und ausgewogenen Energiemix zu sorgen.

Frage: Wie sehen die Programme genau aus?

Dieter J. Machowski: Bis zum Jahr 2010 soll nach bislang inoffiziellen Angaben knapp eine Milliarde Euro an Fördermitteln in den Bau von rund 400 polnischen Biogasanlagen fließen.Zusätzlich werden nationale und internationale Fonds die Vorhaben mit Krediten begleiten, um die Finanzierungen zu sichern.

Frage: Warum ist im Bereich der Biogasanlagen deutsches Know-how gefragt?

Dieter J. Machowski: In den vergangenen 4-5 Jahren wurden in Deutschland rund 4.000 Biogasanlagen geplant und realisiert. Demzufolge haben die Marktteilnehmer ein großes Knowhow erworben, das derzeit in Polen in dem Maße noch nicht vorhanden ist.Aber gerade im Aufbau neuer Technologien passieren Fehler, die dann auch gleich wieder die Innovationen in Frage stellen. Auch diese Hürden mussten in Deutschland gemeistert werden. Von daher liegt es nahe, auf die Erfahrungen des Nachbarstaates zurückzugreifen.

Frage: Mit welchem Projekt haben Sie Ihre Kooperation begonnen?

Dieter J. Machowski: Über die Kontakte meiner Firma UGT haben wir mehrere polnischen Investoren kennen gelernt, der mit einer sehr innovativen Idee auf uns zugekommen ist. In diesem konkreten Fall geht es um die energetische Verwertung von nachwachsenden Rohstoffen in Kombination mit abfallstämmigen Substraten.

Für den Investor ist vor allem die motorische Nutzung von größtem Interesse, denn die Wirtschaftlichkeit ergibt sich neben den Fördermechanismen über den Verkauf von Strom und Wärme. Die TS Engineering betrachtet aber nicht nur die motorische Nutzung, sondern in erster Linie die Auslegung des Gesamtsystems. Ein sicherer Betrieb ist nur nach exakter Abstimmung zwischen Gas-Erzeugung und -Verwertung darstellbar.

Frage: Warum ist TS Engineering in diesem Fall der richtige Projektpartner?
Dieter J. Machowski: Ausschlaggebend war einerseits das Know-how von TS Engineering im Bereich der Verbrennungsmotoren für Erdgas und Sondergase. Zusätzlich ist das Unternehmen in der Lage, die individuelle Konzeptentwicklung zum höchstmöglichen Nutzen des Kunden auszugestalten - und das unter verschärften Bedingungen, denn die Herausforderung bei den ersten Projekten ist es, die Anlagen zügig und in hoher Qualität zu errichten. Dabei kann TS Engineering auf die langjährige Hersteller- und Branchen-Erfahrung sowie das internationale Netzwerk zurückgreifen.

Frage: Auf was kommt es bei den Versorgungseinrichtungen besonders an?
Dieter J. Machowski: Am wichtigsten sind die Aspekte Wirtschaftlichkeit und Qualität. Ich habe unserem Kooperationspartner deutsches Know-how empfohlen, weil es für die weltweit qualitativ hochwertigsten und stabilsten Anlagen steht. Investoren und Betreiber sind nur dann zufrieden, wenn die Anlagen langfristig für stabile Erträge sorgen. Aus diesem Grund sind Qualität und Wirtschaftlichkeit zwei Seiten der selben Medaille.

Unicepta Communication & Consulting GmbH

Die Kommunikations- und Beratungsagentur Unicepta Communications & Consulting GmbH mit Hauptsitz in Köln ist seit 30 Jahren spezialisiert auf Lösungen in der Krisenkommunikation und der integrierten Marktkommunikation. Neben branchenführenden Industrieunternehmen der Chemie-, Pharma-, Mineralöl-, der Energie-Branche betreut Unicepta Maschinenbau-Unternehmen, die sich auf den Bereich "Erneuerbare Energien" spezialisiert haben.

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