Öffentliche Abschlusskonferenz zur BMBF-Förderinitiative „Möglichkeiten und Grenzen neuer Produktnutzungsstrategien“ am 7. und 8. November in Berlin

Wege aus dem „Ex und Hopp-Konsum“

(PresseBox) (Dessau, ) Eröffnet die mehrfache Verwendung von Computern und Möbeln oder die gemeinschaftliche Nutzung von Geräten den Weg vom „Ex und hopp“ zu einem Ressourcen schonenden Konsum? Was taugen die praktischen Beispiele? Lassen Sie sich ausweiten? – und: Welche Art von Innovationen und neuen Geschäftsmodellen sind dafür erforderlich? Antworten auf diese Fragen geben die Projektergebnisse der zehn praxisorientierten Forschungsprojekte zur nachhaltigen Produktnutzung, die das Umweltbundesamt (UBA) in den vergangenen vier Jahren für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) koordinierte. Am 7. und 8. November 2005 diskutieren Fachleute aus Wissenschaft, der Wirtschaft sowie Verbraucher- und Umweltschutzverbänden die Ergebnisse dieser und weiterer Forschungsprojekte auf der Abschlussveranstaltung im Harnack-Haus in Berlin-Dahlem. Das Programm und ein Anmeldeformular zur Abschlussveranstaltung der BMBF-Fördermaßnahme finden Sie unter: http://pt-uf.pt-dlr.de/Dateien/Produktnutzung.pdf. Anmeldeschluss ist der 28.10.2005.

Die Entwicklung unserer Gesellschaft zur Ressourcen verschwendenden Wegwerfgesellschaft hinterlässt zukünftigen Generationen immer mehr Abfall und immer weniger ausreichende natürliche Lebensgrundlagen. Ein Umdenken ist erforderlich, zumal viele Produkte, die im Abfall landen, oft noch für weitere Jahre ihren Zweck erfüllen würden. Zentrales Anliegen der Forschungsprojekte war es, eine innovative nachhaltige Nutzung von Produkten durch Angebote am Markt zu unterstützen. Nachhaltige Produktnutzung trägt dazu bei, natürliche Ressourcen zu schonen, Energie zu sparen und die Umweltbelastungen durch unseren Konsum zu senken.

Die vom UBA koordinierten Projekte des BMBF-Förderschwerpunktes zeigen genau hier richtige Wege, an denen sich Bürgerinnen und Bürger orientieren könnten. Dabei ging es immer auch um die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, die helfen können, nachhaltige Waren und Dienstleistungen besser zu vermarkten – zum Beispiel durch ein kombiniertes Angebot von Produkt und Service.

Angeregt durch die Ergebnisse aus den Projekten zur nachhaltigen Produktnutzung, veranstaltet das UBA nach der öffentlichen Abschlusskonferenz der Förderinitiative „Möglichkeiten und Grenzen neuer Produktnutzungsstrategien“ eine Kunstausstellung unter dem Titel „Re-Art ONe“. Die Eröffnung der Ausstellung zum Thema Wiederverwendung und Verwertung – in der unter anderem auch Exponate aus den Projekten zu sehen sind – findet in Dessau am 03.11.2005 und in Berlin am 08.11.2005 statt. Begleitend zur Ausstellung sind Talkrunden und eine Schüler-Aktion geplant.

Umweltbundesamt

www.uba.de

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