Wirtschaftliches Umfeld

(PresseBox) (Bad Soden a. Ts., ) Die TRIPLAN AG hat die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2009/2010 abgeschlossen. Durch die Umstellung des Geschäftsjahres entspricht das erste Quartal nicht mehr wie gewohnt dem Zeitraum Januar bis März sondern Oktober bis Dezember. Die Vergleichszahlen beziehen sich aus diesem Grund auf den Zeitraum Oktober 2008 bis Juni 2009.

Die Entwicklung der Konzern-Finanzkennzahlen der Monate Oktober 2009 bis Juni 2010 spiegeln die angespannte Lage der Zielbranchen des Konzerns wider. Bis zur Jahreshälfte konnte die Chemiebranche eine leichte Erholung melden: Größere Investitionen werden jedoch noch nicht durchgeführt, da bestehende Produktionskapazitäten zur Ausweitung der Produktion genutzt werden. Weiterhin angespannt ist die Lage in der petrochemischen und der pharmazeutischen Industrie. Hier ist das Bild zusätzlich durch Überkapazitäten im Produktionsbereich gekennzeichnet. Die Investitionszurückhaltung führt zu einem spürbaren Wettbewerbsdruck auf dem Markt, was sich auch in den 9-Monats-Zahlen der TRIPLAN Gruppe widerspiegelt. Der optimistische Ausblick der chemischen Industrie für das laufende Jahr 2010 stimmt uns verhalten positiv. TRIPLAN hat sich als Engineering Dienstleister nachhaltig im Markt positioniert und wird von der allgemeinen Marktbelebung profitieren.

Um die Positionierung der TRIPLAN auch in einem schwierigen konjunkturellen Umfeld und hart umkämpften Marktumfeld zu stärken, haben wir gezielte strukturelle und Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt. Die internationalen Vertriebsaktivitäten wurden weiter ausgebaut. Entscheidungswege bis zur Projektvergabe sind allerdings sehr lang. Wir konnten aber unsere Position im Energy-Bereich durch weitere Projekte ausbauen. Die hier in den letzten Quartalen durchgeführten akquisitorischen Anstrengungen zeigen vermehrt Früchte.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Der TRIPLAN Konzern generierte im Berichtzeitraum (1. Oktober 2009 bis 30. Juni 2010) einen Umsatz in Höhe von 25.126 TEUR nach 36.094 TEUR im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (1. Oktober 2008 bis 30. Juni 2010). Dies entspricht einem Konzernumsatzrückgang von -10.968 TEUR oder 30,4 Prozent. Das Segment Engineering steuerte 22.471 TEUR (Vorjahr: 33.592 TEUR), das Segment Technology Services 2.386 TEUR (Vorjahr: 2.503 TEUR) zum Konzernumsatz bei. Die Gesamtleistung des TRIPLAN Konzerns beläuft sich für die o.g. Zeiträume auf 26.189 TEUR nach 37.545 TEUR. Dies entspricht einem prozentualen Rückgang von 30,2 Prozent. Die rückläufige Gesamtleistung spiegelt die angespannte Lage und die Investitionszurückhaltung der Zielbranchen im Geschäftsjahr 2009/2010 wider.

Die im Berichtszeitraum angefallenen Materialaufwendungen reduzierten sich von 14.990 TEUR auf 7.309 TEUR. Dies entspricht einem Rückgang in Höhe von 51,2 Prozent. Die Materialaufwandsquote verringerte sich von 41,5 Prozent auf 29,1 Prozent.

Der Personalaufwand ist im Berichtszeitraum von 16.525 TEUR um 1.742 TEUR auf 14.783 TEUR zurückgegangen. Dieser 10,5prozentige Rückgang ist auf eine Reduzierung der Mitarbeiter zurückzuführen. Die Personalaufwandsquote erhöhte sich von 42,1 Prozent auf 58,8 Prozent. Zum Bilanzstichtag beschäftigte TRIPLAN 288 Mitarbeiter (Vorjahreszeitraum: 327 Mitarbeiter).

Das Konzern-EBIT ging im Berichtszeitraum von 1.503 TEUR um 1.273 TEUR auf 230 TEUR zurück. Das Segment Engineering steuerte 1.212 TEUR (Vorjahr: 2.812 TEUR), das Segment Technology Services 232 TEUR (Vorjahr: -126 TEUR) zum Konzern-EBIT bei. Das Periodenergebnis des TRIPLAN-Konzerns zum Bilanzstichtag beträgt 28 TEUR nach 1.753 TEUR im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie beträgt 0,00 EUR nach 0,25 EUR für die vergleichbaren Vorjahresquartale.

Vermögens- und Finanzlage

Die Position "langfristige Aktiva" ist mit einem Rückgang von 230 TEUR oder 3,2 Prozent mit 6.925 TEUR zum 30.06.2010 nahezu auf Vorjahresniveau geblieben (Vorjahr: 7.155 TEUR). Die Position "kurzfristige Aktiva" betrug zum 30.06.2010 17.522 TEUR nach 17.384 TEUR zum Vorjahreszeitraum. Aufgrund der Abrechnungsmodalitäten ergab sich über den Berichtsstichtag ein relativ hoher Forderungsbestand und ein dementsprechend niedrigerer Zahlungsmittelbestand. Die Zahlungsmittel beinhalteten einen Mittelabfluss in Höhe von 421 TEUR für die dritte von vier Kaufpreiszahlungen der im Jahre 2008 übernommenen Burkart- Gruppe. Das Eigenkapital erhöhte sich im Berichtszeitraum um 6,2 Prozent von 15.699 TEUR um 974 TEUR auf 16.673 TEUR. Bei einer Bilanzsumme von 24.447 TEUR (Vorjahr: 24.539 TEUR) beträgt die Eigenkapitalquote 71,3 Prozent (Vorjahr 64,0 Prozent). Die Bilanzposition "kurzfristige Schulden" ist zum Bilanzstichtag von 7.096 TEUR um 1.100 TEUR auf 5.996 TEUR zurückgegangen (-15,5 Prozent). Das rückläufige operative Geschäft zog einen Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 330 TEUR nach sich. Diese Position ging somit von 4.395 TEUR auf 4.065 TEUR zurück. Zudem gingen die Rückstellungen von 2.552 TEUR um 25,4 Prozent oder 650 TEUR auf 1.902 TEUR zurück.

Ausblick

Nach dem die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres die konjunkturell schwierige Lage in den Zielmärkten der TRIPLAN, sich auch in den Geschäftszahlen der TRIPLAN niedergeschlagen haben, sind erste Anzeichen der Erholung zu verspüren. Die Anfragetätigkeit und die Nachfrage nach unseren Leistungen haben spürbar, wenn auch noch nicht deutlich angezogen. Weiterhin bleiben die Kunden der pharmazeutischen Industrie und der Petrochemie zurückhaltend und folgen nicht dem allgemeinen Trend der Zwischenmitteilung TRIPLAN AG Q1 2009/10 Seite 4 von 4 Chemiebranche. Der Wettbewerbsdruck in dem sich belebenden Markt bleibt recht hoch, mit Auswirkungen auf die Ergebnisse der TRIPLAN.

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