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Auftraggeber zahlt nicht?

TransRisk Index schützt Transportfirmen vor unseriösen Geschäftspartnern

(PresseBox) (Lauenau, ) .
- Unabhängige Bewertung von Leistungsfähigkeit und Zahlungsmoral
- Teil des Sicherheitssystems der europäischen Frachtenbörse Trans.eu
- In fünf Ländern nehmen mehr als 3.000 Unternehmen aus Industrie, Handel und Spedition am Index teil


Zahlungsunfähigkeit von Geschäftspartnern und unbezahlte Rechnungen - damit haben Transportunternehmer Tag für Tag zu kämpfen. In fünf europäischen Ländern zeigt der unabhängige TransRisk Index jetzt, wie leistungsfähig Spediteure und Verlader sind und wie zuverlässig sie ihre Frachtführer bezahlen. Der TransRisk Index ist Teil des Sicherheitspakets der europäischen Frachtenbörse Trans.eu und schützt Transportunternehmen davor, auf unbezahlten Rechnungen sitzen zu bleiben.

Das System der europäischen Frachtenbörse Trans.eu, die täglich von tausenden Mitarbeitern aus der Transport- und Logistikbranche in ganz Europa genutzt wird, besteht aus unterschiedlichen Modulen, die einzeln buchbar sind. Wie bei einem Baukastensystem müssen Anwender nur jene Module abonnieren, die sie tatsächlich brauchen. Sie haben die Wahl zwischen der Transportbörse selbst, in der Laderaum- und Frachtangebote eingestellt werden können, einem LKW-Kartenmodul zur Routenplanung und Berechnung von Transportkosten, dem Messenger zur direkten, sicheren und schriftlichen Kommunikation mit anderen Börsennutzern sowie dem Sicherheitspaket, bei dem der TransRisk Index eines der wichtigsten Elemente darstellt.

Der TransRisk Index wird für Frachtanbieter berechnet, also für Firmen aus Industrie, Handel und Spedition. Der Indexwert von 100 bis 700 Punkten wird bei jedem Frachtangebot des betreffenden Unternehmens auf der Börse angezeigt. Dabei ist 100 die beste Bewertung, 700 die schlechteste. Transportunternehmer können so mit einem Blick entscheiden, von wem sie Transportaufträge entgegen nehmen und wie hoch das Risiko der Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Auftraggeber ist.

Die Aufnahme in den Index ist freiwillig und kostenlos und muss eigens beantragt werden. Dabei ist die Aufnahme in den Index an zahlreiche Bedingungen geknüpft. So müssen die Unternehmen mindestens ein Jahr lang bestehen und die Frachtenbörse Trans.eu mindestens sechs Monate aktiv nutzen und von anderen Börsenteilnehmern bewertet worden sein. Die Mitarbeiter von Trans.eu, die den Index erstellen, berücksichtigen weiterhin verschiedene Faktoren wie die Finanzlage des Unternehmens oder auch verspätet geleistete Zahlungen. Der erstmalig erstellte Indexwert kann sich beispielsweise durch gute oder schlechte Bewertungen, pünktliche oder verspätete Zahlungen verändern. Im Börsenprofil einer Firma ist öffentlich einsehbar, wie sich der Indexwert des Unternehmens in den letzten sechs Monaten verändert hat.

Transporteure machen Auftragsannahme von Indexwert abhängig

Für viele Transportunternehmer ist der Blick auf den TransRisk Index heute tägliche Praxis. "Bei jedem neuen Geschäftskontakt mit einem Verlader schauen wir uns erst den TransRisk Index des Unternehmens an", sagt etwa Stanislaw Forys, Geschäftsführer von TransWest Transporte in Rosdorf im Kreis Göttingen. "Der TransRisk Index ist eines der Kriterien, die uns bei der Entscheidung über eine mögliche Zusammenarbeit helfen. In der heutigen Zeit, in der unbezahlte Rechnungen ein großes Problem darstellen, ist eine zusätzliche Hilfe bei der Prüfung von Auftraggebern notwendig." Noch weiter geht Danuta Auer, Inhaberin von D.A Logistik im oberpfälzischen Pilsach: "Unsere Sicherheitspolitik verbietet uns, Transportaufträge von Unternehmen mit einem zweifelhaftem Ruf entgegenzunehmen. Dazu zählen Auftraggeber ohne erstellten TransRisk Index oder auch Firmen mit einem ungünstigen Index."

Von der bloßen Existenz des TransRisk Index geht inzwischen eine Sogwirkung aus, die immer mehr Verlader und Spediteure dazu bringt, sich an dem Bewertungsverfahren zu beteiligen und sich um gute Bewertungen zu bemühen. "Als wir gestartet sind und erst dabei waren, unseren guten Ruf aufzubauen, haben wir uns entschieden, den TransRisk Index zu beantragen", erinnert sich Monika Krostewitz, Leiterin Logistik, bei BiCon in München." Durch unsere belegbare Zuverlässigkeit war unser Index entsprechend hoch. In Situationen, in denen einem Transporteur mehrere ähnliche Angebote zur Auswahl standen, haben sich Firmen aufgrund unserer guten Bewertung im TransRisk Index entschieden, für uns zu fahren." Inzwischen wurden bereits mehr als 3.000 Unternehmen aus Polen, Deutschland, Litauen, Tschechien und der Slowakei in den Index aufgenommen.

Ebay-System: öffentliche Bewertung sorgt für Transparenz

Der Index ist nur ein Element des Sichersystems von Trans.eu. Darüber hinaus können sowohl Verlader als auch Transportunternehmer nach Abschluss eines Auftrags das Bewertungs- und Kommentarsystem nutzen. Das System funktioniert ähnlich wie das des Internet-Auktionshauses Ebay und schafft durch öffentlich einsehbare Bewertungen Transparenz. Zunächst bewertet der Auftraggeber, wie der Transportauftrag ausgeführt wurde. Hierfür stehen drei Kategorien - positiv, neutral, negativ - zur Verfügung, sowie die Möglichkeit individueller Kommentare. Danach bewertet der Transportdienstleister auf die gleiche Weise das Zahlungsverhalten seines Auftraggebers. Zusätzlich können Transportunternehmen bei offenen Forderungen die Inkasso-Unterstützung von Trans.eu in Anspruch nehmen. Trans.eu vermittelt zwischen den Parteien, prüft, ob die Forderung berechtigt ist und erwirkt in der Praxis fast immer einen Ausgleich. Sollte sich ein Schuldner bei berechtigten Forderungen weigern, die Rechnung zu begleichen, so wird sein Zugang zur Frachtenbörse Trans.eu gesperrt. Im Messenger-System von Trans.eu wird zudem die gesamte schriftliche Kommunikation unter den Börsenpartnern in einem persönlichen Archiv gespeichert, wobei aus Sicherheitsgründen auch die jeweilige IP-Adresse registriert wird.

Weitere Informationen zum TransRisk Index und seiner Beantragung im Internet unter www.support.trans.eu/de/sicherheit/transrisk.

Über die TRANS.eu GmbH

Die Frachtenbörse TRANS.eu ist einer der größten europäischen Online-Marktplätze für die Vermittlung von Ladungen und Transportkapazität im Straßengüterverkehr. Deutscher Betreiber ist die TRANS.eu GmbH in Lauenau bei Hannover. Das Hauptquartier der Gruppe, die 2004 gegründet wurde und in 46 Ländern von Portugal bis zur Ukraine, von Norwegen bis in die Türkei aktiv ist, liegt im polnischen Breslau. Die Abonnenten von TRANS.eu haben Zugang zu mehr als 100.000 täglichen Fracht- oder Laderaumangeboten und einer Datenbank von etwa 170.000 Unternehmen aus der Transport- und Logistikbranche. In TRANS 4.0, der neuesten Softwaregeneration der Frachtenbörse, wurde das Alleinstellungsmerkmal schriftlicher Echtzeitkommunikation um einen Kostenrechner und ein Tourenplanungsmodul mit Lkw-Karten ergänzt. Zu den Nutzern von TRANS gehören Aigle Group, DSV, DB Schenker, DHL Express, Ewals Cargo Care, Gefco, JAS FBG, Hellmann, Kuehne+Nagel, oder Transa Spedition. Weitere Einzelheiten und ein kostenloser 30-Tage-Test unter www.trans.eu.

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