Strompreise: Rund drei Millionen Haushalte von Preiserhöhungen im Sommer betroffen

Neue Preisrunde bei RWE und mehr als 50 weiteren Versorgern in den Sommermonaten / Haushalte in Nordrhein-Westfalen am stärksten von aktuellen Erhöhungen betroffen

(PresseBox) (Berlin, ) Für viele Verbraucher wird der Strom auch in diesem Sommer erneut teurer. Nachdem bereits im Juni und Juli rund 40 Unternehmen Tariferhöhungen vorgenommen haben, werden die Strompreise bis September bei mindestens 15 weiteren Grundversorgern um durchschnittlich 6,5 Prozent steigen. Nach Recherchen des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de (www.toptarif.de) sind rund drei Millionen Haushalte von den Preiserhöhungen in den Sommermonaten betroffen, da neben kleineren und mittleren Stadtwerken auch der zweitgrößte deutsche Energieversorger RWE seine Grundversorgungspreise ab August um über 7 Prozent verteuert.

Tabelle: Strompreisänderungen im Sommer 2010

"Ein vierköpfiger Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden Strom muss mit Blick auf die Preiserhöhungen dieses Sommers mit durchschnittlichen Mehrkosten von etwa 53 Euro rechnen", erklärt Energieexperte Thorsten Bohg von toptarif.de (www.toptarif.de). Nur vereinzelt hingegen gibt es Tarifsenkungen, beispielsweise im westfälischen Rheine, wo der Grundversorgungstarif ab September um über 6 Prozent günstiger wird.

Schwerpunkt der Preiserhöhungen in Nordrhein-Westfalen

Besonders betroffen von den Preiserhöhungen der Sommermonate sind zahlreiche Verbraucher in Nordrhein-Westfalen. Neben RWE-Kunden in Essen, Mühlheim oder Recklinghausen werden auch Haushalte aus Hamm und Neuss ab August bzw. September erneut mehr für ihren Strombezug zahlen müssen. Bereits zum 01. Juli stiegen die Grundversorgungspreise in Bochum, Herne und Witten.

"Trotz anhaltend steigender Preise werden die Möglichkeiten des Wettbewerbs auf dem Strommarkt durch die Verbraucher leider viel zu selten wahrgenommen", hebt Bohg hervor. "Noch immer halten rund vier von fünf Haushalten ihrem örtlichen Versorger die Treue und verschenken dadurch in vielen Fällen bares Geld." Gerade Haushalte, die noch nie aktiv geworden sind und in den teuren Tarifen der gesetzlichen Grundversorgung beliefert werden, zahlen oft zwischen 20 und 25 Prozent mehr für ihren Strom als bei günstigen Wettbewerbern. "Bei einer vierköpfigen Familie kommen durch Passivität schnell 200 Euro und mehr an unnötigen Kosten zusammen, wenn die Chancen zum Anbietervergleich und wechsel nicht genutzt werden", so Bohg.

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/strom) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 499 können sich Verbraucher schnell und unkompliziert über Alternativen in ihrer Region informieren und kostenlos zu günstigen Stromanbietern wechseln.

Toptarif Internet GmbH

toptarif.de ist das unabhängige Verbraucherportal der Verlagsgruppe von Georg von Holtzbrinck für alle gängigen Tarife in Deutschland. Es umfasst derzeit die Kategorien Strom, Gas, DSL, Geldanlagen sowie Versicherungen für KFZ, Rechtsschutz, Hausrat, Wohngebäude, Privathaftpflicht, Tierhalterhaftpflicht und wird ständig erweitert und aktualisiert. Der Verbraucher kann dadurch mit minimalem Aufwand kostenlos prüfen, ob es für ihn günstigere Tarife gibt, und gegebenenfalls über www.toptarif.de gleich wechseln. Der komplette Wechselservice ist für den Verbraucher komplett kostenfrei und der Kunde erhält über toptarif.de in jedem Fall die Original-Konditionen des Anbieters, in Einzelfällen sogar zusätzliche, beim Anbieter selbst nicht erhältliche Boni und Ermäßigungen.

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