CeBIT: IHE-Integrationsprofile sichern Milliardeninvestitionen in Krankenhäusern

(PresseBox) (Wien, ) 7,38 Mrd. Euro wollen die knapp 2.100 deutschen Kliniken im Jahr 2009 laut Deutscher Krankenhausgesellschaft kurzfristig investieren. "Zukunftssicher sind die Investitionen in medizinische IT-Systeme allerdings nur, wenn der systemübergreifende Informationssaustausch gewährleistet ist. IHE-Integrationsprofile helfen maßgeblich, den auf Standards basierenden Datenaustausch zwischen Einrichtungen und Systemen in die Praxis umzusetzen - kostspielige Insellösungen ohne Zukunft haben damit endlich ein Ende", erklärt Martin Tiani, Geschäftsführer von Tiani Spirit anlässlich der CeBIT 2009. Die Computermesse setzt dieses Jahr einen Schwerpunkt auf Gesundheits-IT.

IHE-Integrationsprofile bieten Schutz vor Fehlinvestitionen in medizinische IT-Systeme und damit mehr Planungssicherheit. Denn sie definieren typische Arbeitsabläufe in Kliniken und Anforderungen an die IT aus Anwendersicht und stellen dadurch sicher, dass die Informationssysteme die notwendige Funktionalität und die zur Integration benötigten Schnittstellen gewährleisten. "Bei der Ausschreibung neuer IT-Systeme müssen Kliniken lediglich auf die zugrunde liegenden Integrationsprofile verweisen. Zudem können sie davon ausgehen, dass es Produkte mit dem gewünschten Funktionsumfang gibt und diese nicht im Rahmen einer aufwendigen und kostenintensiven Individualentwicklung realisiert werden müssen", weiß Martin Tiani, Experte für medizinische Soft- und Hardware und Mitglied der weltweiten IHE-Initiative (Integrating the Healthcare Enterprise).

Der Bedarf für IHE-Integrationsprofile ist höher denn je: Das Informationsmanagement durchdringt nahezu alle Leistungsbereiche der Krankenhäuser und ist Kernelement ihrer digitalen Netzwerke. Gleichzeitig sind IT-Lösungen ein elementarer Stellhebel, um Prozesse und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Besonders wichtig ist das angesichts des immer stärker werdenden Kostendrucks. 2007 schrieb jede dritte Klinik rote Zahlen und jede zweite erwartet für dieses Jahr eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation. Nach Untersuchungen von Tiani Spirit könnten allein in Deutschland durch eine effiziente Vernetzung des Gesundheitswesens jährlich bis zu 10 Mrd. Euro eingespart werden.

Interview mit IHE-Experte Martin Tiani: team@euromarcom.de, Tel.: 0611 973150

Tiani Spirit GmbH

Tiani Spirit ist die neutrale Instanz zur Umsetzung der globalen Standards der Initiative Integrating the Healthcare Enterprise (IHE). Ziel der IHE ist es, weltweit einheitliche Normen für den Informationsaustausch zwischen Computersystemen im Gesundheitssektor zu standardisieren und damit wesentlich zur Qualitätssicherung und zur Kostensenkung im Gesundheitswesen beizutragen. Die Initiative wird von den rund 200 wichtigsten Gesundheitsorganisationen weltweit getragen. Tiani Spirit setzt die IHE-Standards in Softwarekomponenten um, die von den namhaften Software- und Systemhäusern für eHealth verwendet werden. Beispielhaft hierfür steht die für den Gesundheitsmarkt optimierte eHealth-Routerserie von Cisco als weltweit größtem Netzwerkhersteller, die durchweg mit Tiani-Software ausgerüstet ist.

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