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Gelebte Mitmenschlichkeit: Jennifer Schornstein hilft Bedürftigen im Marxloher "Petershof" - thyssenkrupp unterstützt kostenlose medizinische Sprechstunden

(PresseBox) (Duisburg, ) Nie war das Ehrenamt so wichtig wie heute. Denn ohne fleißige Hände und aufmunternde Gespräche geht es nicht. In ihrer Freizeit setzen sich viele Ehrenamtler überall dort ein, wo Not am Mann ist. Einer dieser Orte, an dem jede Unterstützung gebraucht, aber auch jede Hilfe gegeben wird, liegt im Duisburger Stadtteil Marxloh, einem Viertel im Umbruch mit großen sozialen Verwerfungen. Mitten im Schmelztiegel vieler Nationalitäten, Kulturen und Religionen befindet sich das „Sozialpastorale Zentrum Petershof“. Die Einrichtung der Katholischen Gemeinde rund um die Kirche St. Peter bietet in Kooperation mit dem „Georgswerk Duisburg“ eine Anlaufstelle für Hilfesuchende mit ihren kleinen und oft großen Sorgen. Im „Petershof“, der von Pater Oliver Potschien geleitet wird, sind rund 150 ehrenamtliche Kräfte tätig. Eine von ihnen ist Jennifer Schornstein, Mitarbeiterin in der Kokerei Schwelgern (KBS) auf dem Werkgelände von thyssenkrupp Steel Europe im Duisburger Norden. Den Grund für ihr Engagement beschreibt sie ganz einfach so: „Es ist eine menschliche Verpflichtung für mich.“

Und dafür opfert die 32-Jährige auch einen Teil ihrer Freizeit. Mehrere Stunden unter der Woche und oft sonntags ist Jennifer Schornstein im „Petershof“ beschäftigt. Von dort aus arbeiten Menschen aus dem Stadtteil mit Menschen im Stadtteil partnerschaftlich und freundschaftlich zusammen - unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Glauben. Mit diesem Grundsatz kann sich Jennifer Schornstein identifizieren. Sie unterstützt die Organisation deshalb bei Schriftkram, berät Kinder und Jugendliche aus der Nachbarschaft, spricht mit Flüchtlingsfamilien oder Obdachlosen, betreut den Streichelzoo auf dem Gelände. Für sie ist das eine Selbstverständlichkeit. „Meine Eltern haben immer Wert darauf gelegt, dass ich keine Unterschiede mache“, erklärt die in Duisburg-Fahrn Aufgewachsene. „Ich habe das Glück gehabt, von vornherein mit verschiedenen Kulturen in Berührung gekommen zu sein“, sagt sie und erinnert sich an ihre Begegnungen mit Flüchtlingen aus dem jugoslawischen Bürgerkrieg in den 1980er Jahren.

Mitarbeiterin der Kokerei Schwelgern will „sich verhalten wie ein Christ“

Neben ihrem Einsatz im 2012 gegründeten „Petershof“ kümmert sie sich um ihr Highland-Pony, das in einem Stall in Dinslaken steht. Außerdem ist sie auch noch als Pfadfinder-Leiterin in Duisburg-Hamborn engagiert. Auch wenn die Tage ziemlich ausgefüllt und manchmal stressig sind, fühlt sich die Mitarbeiterin aus der KBS-Personalabteilung zur Hilfe für Bedürftige geradezu verpflichtet. Ihr Antrieb: „Menschen aus anderen Ländern haben die gleichen Rechte, wie Menschen, die zufällig hier geboren sind. Sie haben alle eine Chance verdient.“ Geleitet wird sie in ihrer Gemeindearbeit von einem Leitsatz: „Ich kann mich nur dann Christ nennen, wenn ich mich auch wie ein Christ verhalte.“

Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherung

Mit unermüdlichem Einsatz stehen Jennifer Schornstein und die anderen Ehrenamtler den Flüchtlingen, Migranten und sozial benachteiligten Menschen in Marxloh zur Seite. Das Team um Pater Oliver, dem Prämonstratenser-Chorherrn, der seine Heimat im Hamborner Kloster hat, engagieren sich unter anderem für eine menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen und helfen ihnen in ihren materiellen und seelischen Nöten. Dazu gehört das sogenannte „Infirmarium" des „Petershofs“. Dort können sich Menschen ohne Krankenversicherung kostenlos medizinisch behandeln lassen. Um diese unentgeltlichen Sprechstunden auch weiterhin zu ermöglichen, hat sich die thyssenkrupp Steel Europe AG im Rahmen ihres sozialen Engagements als „Guter Nachbar“ innerhalb Duisburgs an diesem Angebot mit einer Spende beteiligt.

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