ThyssenKrupp im Geschäftsjahr 2004/2005

Mit 1.836 Mio Euro das beste Ergebnis in der Konzerngeschichte erwirtschaftet/Netto-Finanzver­bindlichkeiten vollständig zurückgeführt/Dividende von insgesamt 0,80 Euro vorgeschlagen

(PresseBox) (Düsseldorf, ) ThyssenKrupp hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004/2005 das beste Ergebnis seiner Ge­schichte erwirtschaftet:

- Das EBT, das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Steuern und Sondereffekten liegt bei 1.836 Mio Euro (Geschäftsjahr 2003/2004: 1.477 Mio Euro). Dieses Ergebnis spiegelt die hohe operative Leis­tungsfähigkeit von ThyssenKrupp wider.

- Die Netto-Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 2,8 Mrd Euro am 30. September 2004 sind vollständig zurückgeführt worden. Dies gibt ThyssenKrupp die Möglichkeit, seine Kernge­schäftsfelder auch durch größere Zukäufe auszubauen und sein mittelfristiges Umsatzziel in Höhe von 50 Mrd Euro zu erreichen.

- Das sehr gute Ergebnis hat den Aufsichtsrat veranlasst, in seiner Sitzung am 30. November 2005 dem Vorschlag des Vorstandes zu folgen, der Hauptversammlung zu empfehlen, die Dividende je Stückaktie von 0,60 Euro auf 0,70 Euro zu erhöhen. Hinzu kommt eine Sonderausschüttung von 0,10 Euro, die aus dem nahezu abgeschlossenen Desinvestitionsprogramm resultiert. Damit liegt der Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung bei insgesamt 0,80 Euro. Mit einer Dividendenrendite von 4,6 % ist die ThyssenKrupp Aktie eine der renditestärksten Werte in Deutschland.

Weitere Eckdaten des Geschäftsjahres 2004/2005:

- Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen des Konzerns ist kräftig gestiegen. Der Auftragseingang aus fortgeführten Aktivitäten erreichte 42,5 Mrd Euro (Vorjahr: 38,8 Mrd Euro). Das ist eine Zunahme um 9 %.

- Der Konzern erzielte einen Umsatz von 42,1 Mrd Euro, das war ein Plus von 13 % gegenüber dem Vorjahr (37,3 Mrd Euro). Zu diesem Umsatzanstieg haben alle Segmente beigetragen.

- Das Ergebnis je Aktie einschließlich der nicht fortgeführten Aktivitäten stieg von 1,81 Euro auf 2,05 Euro.

- Der ROCE stieg von 12 % auf 15 %.

- Der Wertbeitrag verbesserte sich von 572 Mio Euro auf 1.087 Mio Euro.

- Die Zahl der Mitarbeiter hat sich auf 183.729 erhöht (30. September 2004: 174.056).

ThyssenKrupp ist in einem schwieriger gewordenen Umfeld in das neue Geschäftsjahr ge­startet. Die gesamtwirtschaftlichen Prognosen deuten zwar auf einen anhaltenden Aufschwung der Weltwirtschaft hin, allerdings haben sich die konjunkturellen Risiken insbesondere durch die Entwicklung auf den Energiemärkten erhöht. Vorstandsvorsitzender Dr. Ekkehard Schulz: "Den­noch rechnen wir für ThyssenKrupp mit einer insgesamt positiven Geschäftsentwicklung. Für das Geschäftsjahr 2005/2006 erwarten wir einen Umsatz in der Größenordnung von rund 43 Mrd Euro. Unser nachhaltiges Ziel beim Ergebnis vor Steuern liegt um 1,5 Mrd Euro. Diese Größenordnung wollen wir - ohne wesentliche Sondereffekte - auch im Geschäftsjahr 2005/2006 erreichen. Damit liegen wir nach dem außerordentlich guten Geschäftsjahr 2004/2005 auch im Rahmen der Erwartungen des Kapitalmarktes."

Aktienpaket an die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung veräußert
Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung hat rund 15,3 Mio eigene Aktien der ThyssenKrupp AG zum Börsenkurs von der Gesellschaft übernommen. Das Aktienpaket entspricht 2,98 % des Grundkapitals der Gesellschaft.

Durch die Veräußerung zum Kurs von 17,44 Euro (Xetra-Schlusskurs am 21. No­vember 2005) erhält die ThyssenKrupp AG einen Cash-Zufluss in Höhe von 267,5 Mio Euro. Das Konzerneigenkapital wird um diesen Betrag gestärkt. Durch die Transaktion hat die ThyssenKrupp AG nunmehr sämtliche eigenen Aktien, die sie im Mai 2003 von der IFIC Holding AG erworben hatte, veräußert. In den ersten beiden Jahren sind eigene Aktien für Mitarbeiteraktienprogramme verwandt worden.

Freundliches Erwerbsangebot von ThyssenKrupp an die Aktionäre von Dofasco
Der Vorstand der ThyssenKrupp AG hat am 28. November 2005 die Abgabe eines freundlichen Erwerbsangebots für 100% der Anteile an dem kanadischen Stahlhersteller Dofasco Inc. zu einem Barpreis von 61,50 C$ je Aktie beschlossen. Der Aufsichtsrat hatte dazu durch das Präsidium die Zustimmung erteilt. Das Board of Directors von Dofasco empfiehlt seinen Aktionären einmütig die Annahme des Angebots.

Über die Abgabe und die Konditionen des Erwerbsangebots haben sich ThyssenKrupp und Dofasco zuvor im Rahmen eines Support Agreements geeinigt.

Der Erwerb ist für ThyssenKrupp ein wichtiger Schritt zur Umsetzung seiner Vorwärtsstrategie im Bereich Qualitätsflachstahl mit dem Ziel des internationalen Wachstums bei nachhaltiger Wertsteigerung. Die Verknüpfung von Produktion und Vertrieb bei Dofasco mit den bereits be­stehenden Anarbeitungsaktivitäten verstärkt die Präsenz von ThyssenKrupp auf dem Stahl­markt in der NAFTA Region.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.