Trafo für die erste Offshore-Netzanbindung in HGÜ-Technik reist ins Umspannwerk Diele

Letzter Meilenstein für Konverterstation an Land

(PresseBox) (Bayreuth, ) Am Wochenende bekommt die neue Konverterstation im Umspannwerk Diele (bei Papenburg) ihr Innenleben: Der Transformator für die erste Offshore-Netzanbindung in Hochspannungs-Gleichstromübertragungstechnik (HGÜ) wird nach Diele transportiert. Das bei Transport rund 340 Tonnen schwere Gerät gelangt über die Ems nach Leer (Bingum), von wo es am Wochenende seine Reise auf der Straße ins Umspannwerk fortsetzt.

transpower realisiert im Projekt "BorWin1" derzeit die mit 200 Kilometern weltweit längste HGÜ-Verbindung zwischen einem Offshore-Windpark und dem Höchstspannungsnetz. Der im Windpark erzeugte Drehstrom wird in der schon errichteten Konverterstation auf See in Gleichstrom umgewandelt, bevor er über eine rund 200 Kilometer lange Kabelverbindung zum Umspannwerk Diele fließt. In der dortigen Konverterstation wird der Windstrom in einem umgekehrten Vorgang von Gleichstrom wieder in Drehstrom umgewandelt und anschließend in das Höchstspannungsnetz eingespeist.

Der Trafo hat dafür eine Leistung von 435 Megavoltampere (MVA) und wiegt im Betrieb rund 500 Tonnen. Das Investitionsvolumen für den Transformator beträgt etwa 6,5 Mio. Euro.

Bereits Anfang Juni wurde das Offshore-Umspannwerk mit innovativer Konvertertechnik auf der Plattform "BorWin alpha" in der Nordsee installiert. Der nächste große Meilenstein in diesem Projekt wird die für diesen Sommer geplante Verlegung des Seekabels sein. Ab Herbst steht dann eine 400 MW starke Netzanbindung zur Verfügung, um große Mengen Windstrom ins Stromnetz einzuspeisen.

Für Projekte zur Netzanbindung von Offshore-Windparks hat transpower seit 2007 bereits Aufträge im Umfang von rund 500 Millionen Euro vergeben.

TenneT TSO GmbH

transpower ist mit rund 650 Mitarbeitern für den Betrieb, die Instandhaltung und die weitere Entwicklung des Stromübertragungs-netzes der Spannungsebenen 220 kV und 380 kV in großen Teilen Deutschlands verantwortlich. Hinsichtlich des Höchstspannungsnetzes ist transpower Rechtsnachfolgerin der vormaligen E.ON Netz GmbH. Das Unternehmen steht für einen ebenso sicheren wie fairen Zugang aller Marktteilnehmer zum Höchstspannungsnetz. Mit rund 10.700 Kilometern 220- und 380-kV-Leitungen von der Grenze Dänemarks bis zu den Alpen versorgt transpower auf rund 40 Prozent der Fläche Deutschlands mittelbar durch weiterverteilende Energieversorger mehr als 20 Millionen Menschen mit Strom.

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