Deutsche Telekom setzt Breitbandausbau auf demLand fort: Kooperationen mit weiteren 400 Gemeinden vereinbart

(PresseBox) (Bonn, ) Die Deutsche Telekom hat in diesem Jahr bereits 400 DSL-Kooperationen mit Gemeinden vereinbart - und damit in sechs Monaten so viele wie im gesamten Jahr 2008. Diese Gemeinden sollen bis Ende 2010 an das Breitbandnetz angeschlossen werden. "Wir engagieren uns weiter für die Schließung der weißen Flecken in der Breitbandversorgung in Deutschland", betont Niek Jan van Damme, Vorstand T-Home, Sales & Service. Durch die vereinbarten Kooperationen erhalten rund 63.000 weitere Haushalte die Möglichkeit, mit Hochgeschwindigkeit im Internet zu surfen.

Die Nachfrage der Kommunen ist unter anderem durch die Breitbandinitiative der Bundesregierung im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen. Die Deutsche Telekom wird deshalb nicht alle Anfragen positiv beantworten können und sich auch nicht an sämtlichen Ausschreibungen beteiligen. "Wir können nicht alleine das Breitbandziel der Bundesregierung erfüllen", so van Damme. Die Wettbewerber - die einen Marktanteil von rund 50 Prozent halten und zuletzt von wichtigen Regulierungsentscheidungen profitiert haben - sind ebenfalls gefragt, ihr Engagement zu verstärken. Bisher stemmt die Deutsche Telekom die Investitionen in weiße Flecken auf dem Land nahezu alleine.

Bedingt durch die wirtschaftliche Entwicklung und Regulierungsentscheidungen der Bundesnetzagentur musste die Deutsche Telekom ihre Gesamtinvestitionen in den Breitbandausbau für dieses Jahr um 100 Millionen auf 200 Millionen Euro reduzieren. Vor allem wegen der Absenkung wichtiger Vorleistungsentgelte wie dem Entgelt für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) stehen dem Konzern weniger Investitionsmittel zur Verfügung.

Dennoch führt die Deutsche Telekom das Kooperationsmodell mit den Kommunen fort: Wo sich der Breitbandausbau nicht selbst trägt, können sich die Kommunen beteiligen und beispielsweise Kabelkanalanlagen oder Leerrohre zur Verfügung stellen. Alternativ sind Vereinbarungen über garantierte Mindestkundenzahlen und finanzielle Zuschüsse möglich. Um das passende Kooperationsmodell auszuarbeiten, stehen in allen Regionen Ansprechpartner bereit.

Sie klären mit den Gemeinden, wie ein wirtschaftlicher Ausbau aussehen könnte. Insgesamt hat die Deutsche Telekom seit 2007 rund 1000 solcher Kooperationen vereinbart. Seit der Einführung von DSL 1999 hat der Konzern rund zehn Milliarden Euro in die Breitbandinfrastruktur investiert. Mehr als 96 Prozent der Telekom-Anschlüsse sind DSL-fähig.

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