WatchDog pro sichert Lebensmittelkühlung im Bahnverkehr

Überwachungslösung von TELE sorgt für richtig gekühlte Lebensmittel in den Speisewagen der Bahn

(PresseBox) (Vienna, ) Mit WatchDog pro hat TELE nun auch eine intelligente Überwachungslösung für die Kühlanlagen in den Speisewagen der Deutschen Bahn AG realisiert. Entwickelt wurde die Anwendung zusammen mit dem Nürnberger Profiküchen-Spezialist Kiesel, der erstmals WatchDog pro zur Überwachung und Steuerung von Kühlaggregaten in den Küchen von Schienenfahrzeugen einsetzt. Der Status der Kühl- und Gefrieranlagen wird mittels einer Kühlampel-Funktion übersichtlich dargestellt. Werden die Grenzwerte für die Lebensmittel in der Kühlung über- oder unterschritten, zeigt das System die Abweichungen auf einem Display in den Farben gelb oder rot an. Grün bedeutet ordnungsgemäße Kühlung. Dabei werden auch mehrmalige Unterbrechungen aufgezeichnet und durch die intelligente Softwarelösung ausgewertet. Der Betreiber bekommt so eine schnelle und übersichtliche Information, ob die Kühlkette ordnungsgemäß und unterbrechungsfrei gewährleistet wurde. "Mit WatchDog pro setzen wir für die Betreiber erstmals eine elektronische Überwachungslösung für die Lebensmittel-Kühlanlagen ein. Durch das System werden die aktuellen EU-Normen für die Lebensmittelkühlung erfüllt und die Diagnosedaten der Kühlung dokumentiert", so Christian Hiltl, technischer Projektleiter der Kiesel GmbH.

Die Einhaltung der vorgeschriebenen Kühltemperaturen für Lebensmittel ist nicht nur in den Speisewagen der Bahn ein Thema von höchster Priorität. Mit WatchDog pro bietet TELE nun auch für den Einsatz in Schienenfahrzeugen eine flexible Lösung, die nicht nur die Überwachung und Steuerung der Kälteanlagen übernimmt, sondern auch die Messdaten aufzeichnen, speichern und übermitteln kann. Die bei der Deutschen Bahn AG eingesetzte Anlage besteht aus dem WatchDogpro-System mit einer Steuereinheit, mehreren Messgebern in den Kühlgeräten und einem Bedienpanel. Das System ist zentral in der Zugküche oder im Bistro eingebaut und überwacht die Temperatur der Trolley-Kühlanlagen, Kühlvitrinen, Gefrierschränke sowie die Getränkekühlung und Zapfanlagen. Die Steuerung ist nach der DIN-Norm EN 50155 für Anwendungen im Bahnverkehr geprüft.

Kühlprozess lückenlos dokumentieren

Das Überwachungssystem zeichnet unter anderem das Datum, die Uhrzeit, den dazu gehörigen Temperaturwert sowie die Quittierungsbestätigungen für jedes einzelne Kühlmodul alle 10 Minuten und über 24 Stunden am Tag auf. Alle Daten sind ebenso über eine Netzwerkverbindung abrufbar. Die Meldepunkte, etwa Temperatur-Grenzwerte oder Zeiten, können frei programmiert werden. Ebenso lassen sich zusätzliche Funktionen integrieren. Durch den Einsatz des TELE WatchDog Pro wird somit auch eine manuelle Datenaufzeichnung hinfällig. Zusätzlich kann der gesamte Temperaturverlauf über die Speicherfunktion der WatchDog pro CPU-Einheit ausgelesen und zusätzlich auf einer MMC-Speicherkarte gesichert werden. Die aufgezeichneten Daten kann der Betreiber in sein HACCP-Gefahrenanalyse-Konzept übernehmen. Dieses Eigenkontrollsystem dient zum gesundheitlichen Verbraucherschutz bei Herstellung, Behandlung, Verarbeitung, Transport, Lagerung und Verkauf von Lebensmitteln und ist auch bei Serviceeinrichtungen in Zügen vorgeschrieben.

"Ampelsystem" schafft Übersichtlichkeit

Mit WatchDog pro lassen sich die Zustände der Kühlanlagen exakt überwachen und steuern, wobei ein "Ampelsystem" auf dem Display des Bedienpanels die Messwerte und Zustände übersichtlich darstellt: Bei Normalkühlung - etwa für Getränke und Frischwaren - zeigt das Display einen Temperaturwert innerhalb der Grenzwerte (+5 bis +7 Grad Celsius) grün an, bei einer höheren Temperatur (+8 bis +10 Grad) gelb und bei einer Temperatur von über +10 Grad rot. Dauert die Gelbphase länger als zwei Stunden an, blinkt das jeweilige Signalfeld. Die Betriebszustände der Gefrierkühlung werden mit entsprechend niedrigeren Temperaturgrenzwerten überwacht, angezeigt und gespeichert. Ebenso steuert WatchDog pro die Magnetventile der Kühlung und überwacht die Abtausteuerung sowie die CO2-Werte der Zapfanlage. Eine Überschreitung der CO2-Grenzwerte signalisiert das System mit einer Alarmmeldung am Bedienpanel.

TELE Haase Steuergeräte Ges.m.b.H.

TELE wurde 1963 als Familienunternehmen in Wien gegründet und gilt als Pionier in der Überwachungstechnologie. Das Unternehmen bietet eine umfassende, branchenübergreifende Palette an Automatisierungs-Komponenten im Bereich Überwachungstechnologie. In Österreich nimmt TELE mit 60 Prozent Marktanteil bei Zeitrelais eine führende Position ein. Im Jahr 2008 erwirtschaftete das Unternehmen 16 Millionen Euro, davon entfielen knapp 11,4 Millionen Euro auf das Exportgeschäft. Neben dem Standort Wien mit über 100 Mitarbeitern in den Bereichen Entwicklung und Produktion gehören Niederlassungen in Deutschland und Großbritannien sowie ein internationales Netz von über 50 Handelspartnern zur TELE Gruppe.

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