Biofrontera-Medikament wirksam bei schwerer chronischer Urtikaria

(PresseBox) (Köln, ) Biofrontera AG gab heute bekannt, dass sie einen positiven Zwischenbericht über ihre adaptive Phase II-Studie zur
Behandlung von schwerer chronischer Urtikaria erhalten hat. Biofrontera’s Produktkandidat BF-Derm1, ein Histidindecarboxylase-Hemmer, konnte die Urtikaria-Symptomatik in Patienten durchschnittlich um 30-40% senken, ohne dabei nennenswerte Nebenwirkungen hervorzurufen. Die multizentrische, randomisierte, doppelblinde und
Placebokontrollierte Phase II-Studie wurde unter der Leitung von Herrn Dr. Dr. W. Greb, Geschäftsführer der Focus Clinical Development GmbH durchgeführt.
Schwere chronische Urtikaria ist eine bisher nur unzureichend behandelbare Hautkrankheit. Die Krankheit schränkt die Lebensqualität der betroffenen Patienten erheblich ein, die Ergründung der Ursachen erfordert eine ausführliche differentielle Diagnose, und die symptomatische Behandlung mit Antihistaminika ist häufig nicht ausreichend.
„Mit dem neuartigen Wirkprinzip von BF-Derm1 konnte trotz der Schwere der Erkrankung und der hohen Therapieresistenz eine deutliche Besserung der Symptomatik bei Urtikaria-Patienten beobachtet werden. Dies bestärkt uns in der Überzeugung, dass das Medikament schnell zur Marktreife
entwickelt werden soll“, kommentierte Prof. Dr. Hermann Lübbert, Vorstandsvorsitzender der Biofrontera AG, den Bericht der Zwischenanalyse.

Die unabhängige Kommission zur Beurteilung der Zwischenanalyse setzte sich aus Prof. Hunzelmann, Universität zu Köln, Prof. Kramer, Focus Immunology Heidelberg GmbH und Prof. Lehmacher, Universität zu Köln, zusammen. Aufgrund des exzellenten Wirksamkeits-Risiko-Verhältnisses sprach die Kommission eine ausdrückliche Empfehlung zur Fortsetzung der Studie aus. Der Wirksamkeitsnachweis wurde in der Studie begleitet durch umfangreiche Analysen zur Sicherheit und Verträglichkeit des Medikaments, insbesondere im Hinblick auf die Laborwerte, Herz-Kreislauf-Effekte und Nebenwirkungen auf das Nervensystem. Es wurden keine Effekte beobachtet, die eine Verabreichung des Medikaments einschränken würden.

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