Ideenwettbewerb "BIONIK - INNOVATIONEN AUS DER NATUR"

(PresseBox) (Münster, ) Mit der systematischen technischen Übertragung von Problemlösungen aus der Natur befasst sich die Bionik, für die sich heute neue Ansätze für Innovationen aufgrund der dynamischen Entwicklungen in der biologischen Forschung und Technologie - vor allem auf molekularer Ebene - ergeben. Während die Biotechnologie den Bereich zwischen Biologie und Chemie technisch nutzt, so schließt die Bionik die Lücke von der Biologie über die Physik zur Technik.

Um das hohe Innovationspotenzial insbesondere von neuen Forschungsansätzen effektiv zu nutzen, zielt die Maßnahme darauf ab, die Entwicklung von Ideen aus der interdisziplinären Zusammenarbeit und der Kreativität von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren anzustoßen. Dies soll im Rahmen von Machbarkeitstudien als praxisorientierte Untersuchungen zur Verwertbarkeit von Konstruktionen, Verfahren und Entwicklungsprinzipien biologischer Systeme für die Lösung technischer Probleme geschehen.

Insbesondere werden solche Ansätze Berücksichtigung finden, die ihren Ursprung in der modernen Biotechnologie haben. Hierzu gehören u. a. Methoden aus den Fachgebieten Systembiologie, Nanobiotechnologie, synthetische Biologie und Biomimetik ebenso wie die Prinzipien der molekularen Biotechnologie, Selbstorganisation und Entwicklungsbiologie.
Die breite Anwendung von Ideen aus der Bionik scheiterte in der Vergangenheit an einem starren Disziplindenken in den Wissenschaften und am Fehlen eines effektiven Technologietransfers zwischen Forschung und industrieller Anwendung.

An dieser Stelle setzt der Ideenwettbewerb "Bionik - Innovationen aus der Natur" an. Mit dieser Bekanntmachung werden Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aufgefordert, Ideen insbesondere zu neueren Ansätzen aus der Bionik zu formulieren, die bei positiver Bewertung in Form von Machbarkeitsstudien gefördert werden können. Gleichzeitig soll auch zu einer Disziplin übergreifenden Netzwerkbildung an Universitäten und Forschungseinrichtungen beigetragen werden.

Gegenstand der Förderung sind praxisorientierte Untersuchungen von Konstruktionen, Verfahren und Entwicklungsprinzipien biologischer Systeme, die zur Lösung technischer Probleme führen (Machbarkeitsstudien im Vorfeld späterer FuE-Aktivitäten). Damit soll die Lücke zwischen reiner Grundlagenforschung und marktnaher Forschung und Entwicklung geschlossen werden. Die Ideen müssen durch ein hohes wissenschaftlich-technisches Entwicklungsrisiko und ein hohes Nutzungspotenzial für die spätere wirtschaftliche Umsetzung gekennzeichnet sein.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Zuwendungen werden zur Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Mit der Durchführung der Fördermaßnahme hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung den Projektträger Jülich beauftragt. Dort sind weitere Informationen erhältlich.

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