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TUM führt Allianz für kardiovaskuläre Forschung in München

Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung eröffnet

(PresseBox) (München, ) 40 Wissenschaftler in ganz Deutschland arbeiten nun zusammen für ein Ziel: Unter dem Dach des neu gegründeten Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) bündeln sie ihre Kräfte, um die Prävention, Diagnostik und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verbessern. Für den Standort München bedeutet dies eine langfristige Stärkung der kardiovaskulären Forschung über die Grenzen einzelner Institutionen hinweg.


Am Standort München haben sich 2009 Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) mit dem Klinikum rechts der Isar und dem Deutschen Herzzentrum München, der Ludwig-Maximilians-Universität, des Helmholtz Zentrums München und des Max-Planck-Instituts für Biochemie zur Munich Heart Alliance zusammengeschlossen und 2011 gemeinsam die Einrichtung eines Münchener Standortes im DZHK beantragt. Sprecher ist Prof. Stefan Engelhardt vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie an der TUM. Rund 30 regionale Konsortien hatten sich um die Mitarbeit am DZHK beworben. Sieben davon wurden von einer internationalen Jury als DZHK-Standorte ausgewählt.

Staatssekretär Dr. Georg Schütte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) führte auf der Auftaktveranstaltung in Berlin aus: "Im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislaufforschung werden die auf ihrem Gebiet besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter einem gemeinsamen institutionellen Dach zusammengeführt, um fächer- und einrichtungsübergreifend zu forschen. Damit setzt das DZHK, wie die anderen fünf Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung, innovative Akzente im deutschen Wissenschaftssystem."


Innerhalb kürzester Zeit wurden zahlreiche wissenschaftliche Projekte gestartet und innovative Wege der Zusammenarbeit aller Partner entwickelt. Die Standorte des DZHK sind: Berlin, Göttingen, Greifswald, Hamburg/Kiel/Lübeck, Heidelberg/Mannheim, München und RheinMain. An diesen sieben Standorten arbeiten insgesamt 26 universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen als Partner zusammen.

Die Fördermittel steigen in den ersten Jahren kontinuierlich an, ab 2015 wird das DZHK rund 40 Millionen Euro pro Jahr erhalten. Den Bundesanteil von 90 Prozent der Fördersumme finanziert das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die verbleibenden 10 Prozent erhält jede DZHK-Partnereinrichtung von ihrem jeweiligen Bundesland. Das DZHK ist eines von sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG). Ziel aller DZG ist die Bekämpfung von Volkskrankheiten.

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