Münchener Herzforscher meist zitiert in Deutschland

Zitationsranking von Wissenschaftlern im deutschen Sprachraum

(PresseBox) (München, ) Große Beachtung in Wissenschaftskreisen finden Fachveröffentlichungen Münchener Herzforscher, wie eine aktuelle Auswertung des Magazins "Laborjournal" zeigt: Nach der Publikationsanalyse "Herz- und Gefäßforschung" werden von allen Herz- und Gefäßforschern im deutschen Sprachraum Kardiologen der Isarmetropole am häufigsten in Fachveröffentlichungen zitiert, gefolgt von Kollegen aus Frankfurt und Leipzig. Prof. Albert W. Schömig, Deutsches Herzzentrum der TU München, führt die Liste der meistzitierten Köpfe an. Im Juli hatten sich Münchener Herzforscher zur Munich Heart Alliance zusammengeschlossen.

Wo die "Hotspots" der deutschsprachigen Herz- und Gefäßforschung liegen, zeigt auch das Zitationsranking des Freiburger "Laborjournal": Von den 50 meistzitierten Herzforschern des deutschsprachigen Raums stammen acht aus München, vier davon vom Deutschen Herzzentrum der TU München. Prof. Albert W. Schömig, Direktor der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen des Herzzentrums, der 129 Fachartikel in den Jahren 2004 bis 2007 veröffentlicht hatte, wurde bis zum September 2010 insgesamt 5176-mal zitiert und liegt damit an der Spitze der Publikationsanalyse.

Grundlage des Zitationsrankings sind die Datenbank ISI-Web of Science des Thomson-Instituts in Philadelphia und eigene Analysen des "Laborjournal". Ausgewertet wurden Originalartikel in einschlägigen Fachzeitschriften und multidisziplinären Journalen, bei denen mindestens ein Autor eine Adresse im deutschen Sprachraum angab. Fachmediziner angrenzender Disziplinen wie Hämatologen, Onkologen oder Nephrologen wurden nicht berücksichtigt.

Um die in München vorhandenen, unterschiedlichen Kompetenzen in der Herz- und Kreislaufforschung weiter zu vernetzten und die Zusammenarbeit zu intensivieren, wurde im Juli 2010 die Munich Heart Alliance gegründet, ein Verbund von Grundlagenforschern und Klinikern der Ludwig-Maximilians-Universität, der Technischen Universität München mit dem Klinikum rechts der Isar und dem Deutschen Herzzentrum München, des Max-Planck-Instituts für Biochemie und dem Helmholtz-Zentrum München.

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