Campusadresse für Spitzenforscher

Neubau des TUM Institute for Advanced Study eröffnet - Präsident Herrmann: "BMW setzt mäzenatisches Beispiel" - Tauschplatz des Wissens und Stätte des geistigen Dialogs

(PresseBox) (München, ) Die Wissenschaftler des TUM Institute for Advanced Study (TUM-IAS) haben ihre neue Adresse auf dem Campus Garching. Der Präsident der Technischen Universität München (TUM), Prof. Wolfgang A. Herrmann, eröffnete heute gemeinsam mit dem Bayerischen Wissenschaftsminister, Dr. Wolfgang Heubisch, und dem Vorstandsvorsitzenden der BMW AG, Dr.-Ing. Norbert Reithofer, den Neubau des TUM-IAS. BMW stiftete das Gebäude im Wert von zehn Millionen Euro.

Das TUM-IAS ermöglicht Spitzenwissenschaftlern aus Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie Spitzenkräften aus der Industrie einen längeren Forschungsaufenthalt an der TU München. Die Forscher der TUM verfolgen gemeinsam mit ihren Gästen interdisziplinäre Projekte in neuen Forschungsgebieten, die besonders zukunftsweisend und damit häufig auch risikoreich sind. Während ihres Fellowships können sie sich ganz auf die Forschung konzentrieren. Das IAS ist ein zentraler Baustein des Zukunftskonzepts "TUM. THE ENTREPRENEURIAL UNIVERSITY.", mit dem die TUM bei der Exzellenzinitiative 2006 erfolgreich war. In den ersten Jahren seiner Arbeit ist es dem TUM-IAS bereits 25-mal gelungen, internationale Spitzenkräfte nach München zu holen, unter anderem Forscher vom Massachusetts Institute of Technology oder von der Harvard University.

Präsident Wolfgang A. Herrmann betonte: "BMW setzt mit dem Neubau ein mäzenatisches Beispiel, das vom Vertrauen in die Leistungskraft unserer Universität getragen ist. Dieses Gebäude strahlt Unternehmergeist aus, denn hier wird sich dauerhaft geistige Kreativität entfalten." Das TUM Institute for Advanced Study sei Eliteförderung par excellence, so Herrmann, aber nicht um ihrer selbst willen, sondern in der Funktion der Universität als Dienerin der Gesellschaft. "Die Besten müssen auch die besten Leistungen erbringen, quantitativ und qualitativ, deshalb fördern wir sie mehr als andere", sagte Herrmann. Er sei sich dessen bewusst, dass bei der Auswahl der Fellows "Mut zur Lücke" erforderlich sei. Man könne aber nach wenigen Jahren schon sagen, dass diese besondere Akademie gelungen sei.

"Dieses Gebäude ist eine gute Investition in die Zukunft", begründete der BMW-Vorstandsvorsitzende Norbert Reithofer die Entscheidung des Unternehmens. "Hier betreiben junge Wissenschaftler und Ingenieure Grundlagenforschung und setzen sich mit Zukunftsthemen auseinander, die uns alle bewegen. Wirtschaft und Forschung - beide profitieren, wenn sie eng miteinander vernetzt sind."

Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch sagte: "Mit dem Neubau des TUM Institute for Advanced Study hat BMW neue Maßstäbe gesetzt in der unternehmerischen Förderung von Wissenschaft und Forschung und sich dabei für ein Premium-Objekt wissenschaftlicher Exzellenz entschieden. Ich bin zuversichtlich, dass der erstklassig ausgestattete Neubau die Arbeit des TUM-IAS weiter beflügeln und das Institut noch sichtbarer machen wird. Gerade in der anstehenden zweiten Förderrunde der Exzellenzinitiative ist dies von besonderem Wert."

Um das TUM Institute for Advanced Study für exzellente Wissenschaftler aus aller Welt zu einem Ort der Begegnung und Kooperation zu machen, bietet der Neubau neben Arbeitsplätzen einen Veranstaltungsraum im Dachgeschoss, der nach dem Vorbild der Faculty Clubs amerikanischer Eliteuniversitäten gestaltet ist, ein Café und einen Vortagssaal. Der transparent gestaltete Entwurf der TUM-Alumni Rüdiger Leo Fritsch und Aslan Tschaidse komplettiert auf markante Weise das städtebauliche Konzept des Campus Garching. Das Gebäude ist so konzipiert, dass es sowohl den optischen Abschluss der sogenannten Neuen Mitte bildet, als auch bei einer späteren Erweiterung des Campus als Mittelpunkt dienen kann. Der Sockel des Gebäudes bildet einen harmonischen Anschluss an die Mensa und ihre Freiterrasse.

"Nicht nur bieten wir unseren kreativsten Wissenschaftlern und ihren Gastkollegen ein Zuhause", blickte TUM-IAS-Direktor Prof. Patrick Dewilde in die Zukunft: "Vielmehr wird das Gebäude multidisziplinäre Kooperationen hervorbringen und ein führendes intellektuelles Zentrum auf dem Campus etablieren, das die gesamte Universitätsgemeinschaft von den jungen Studenten bis zu den erfahrensten und angesehensten Wissenschaftlern einbezieht."

Aktuelle Fakten zum TUM Institute for Advanced Study:

- Gegründet 2005 durch Beschluss des Hochschulrats, gefördert seit 2006 durch die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder.
- 54 Fellows forschen am TUM-IAS.
- 24 Fellows sind Wissenschaftler der TUM, 30 sind Gastwissenschaftler.
- 7 Fellows kommen aus der Industrie.
- 14 Fellows sind Nachwuchswissenschaftler.
·-Die Fellows kommen aus 16 verschiedenen Staaten.

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