Photogrammetrische Messungen sollen Änderungen des Bewegungsverhaltens des chilenischen San-Rafael-Gletschers analysieren helfen

(PresseBox) (Dresden, ) Professor Hans-Gerd Maas, Inhaber der Professur Photogrammetrie der TU Dresden, macht sich gemeinsam mit einem Mitarbeiter des Instituts am 20. März zum San Rafael Gletscher im nördlichen patagonischen Eisfeld in Chile auf. Drei Wochen lang werden die Wissenschaftler dort photogrammetrische Messungen durchführen, mit deren Hilfe sie Änderungen im Bewegungsverhalten des Gletschers bestimmen und analysieren wollen. Dazu gehören neben der Auswertung von Bildsequenzen einer terrestrischen Kamera auch mehrmalige Befliegungen mit einem Flugzeuglaserscanner.

Das Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung der TU Dresden hat bereits 2004 und 2007 Messungen an mehreren grönländischen Gletschern durchgeführt und dabei unter anderem am Jacobshavn Isbræ Gletscher eine Verdoppelung der Bewegungsgeschwindigkeit im Laufe des 20. Jahrhunderts von 20 Meter pro Tag auf nunmehr 40 Meter pro Tag dokumentiert. Da auch für die Gletscher in patagonischen Eisfeld eine Beschleunigung der Bewegung zu beobachten ist, werden im Rahmen der Expedition zusammen mit einem chilenischen Partner hochgenaue Messungen zur Dokumentation der Veränderung des Bewegungsverhaltens des San Rafael-Gletschers durchgeführt.

Das Projekt ist im Forschungsschwerpunkt "Moderne Mess-, Analyse- und Managementverfahren im Umweltmonitoring" der Dresdner Geowissenschaften angesiedelt und wird vom /Internationalen Büro/ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Der chilenische Projektpartner ist die Abteilung /Glaziologie und Klimawandel/ des /CECS/ /(Centro de Estudios Científicos)/ in Valdivia, die mit zwei Wissenschaftlern im vierköpfigen Expeditionsteam vertreten sein wird.

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