Fahrrad und ÖPNV - Partner oder Konkurrenten?

Auf der 2. MeetBike Konferenz "Integrierte Nahmobilität" stellen Dresdner Verkehrswissenschaftler erste Ergebnisse eines Forschungsprojekts vor

(PresseBox) (Dresden, ) Wie groß ist eigentlich der Anteil der Radfahrer und Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel an den Verkehrsteilnehmern im Vergleich zu den Autofahrern? Was wäre zu tun, um die Nutzung von Rad und ÖPNV mit möglichst geringer Konkurrenz zueinander sinnvoll zu koppeln? Diesen Fragen widmet sich ein laufendes Forschungsprojekt an der TUD-Fakultät Verkehrswissenschaften "Friedrich List", Professur Verkehrs- und Infrastrukturplanung, unter der Leitung von Prof. Gerd-Axel Ahrens.

In dem vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung geförderten Projekt mit dem Titel "Interdependenzen zwischen Fahrrad- und ÖPNV-Nutzung" untersuchen und bewerten die Dresdner Verkehrswissenschaftler Wechselwirkungen und Kombinationen von ÖPNV- und Fahrradverkehr. Kooperationspartner sind neben der Hauptabteilung Mobilität der Stadt Dresden die VVO GmbH und die DVB AG.

Tanja Aurich und Thomas Böhmer von der oben genannten Professur präsentieren auf der 2. MeetBike Konferenz "Integrierte Nahmobilität" am 12. und 13. März 2009 ausgewählte Ergebnisse aus dem laufenden Dresdner Forschungsprojekt. Sie zeigen, dass immer mehr Verkehrsteilnehmer verschiedene Verkehrsmittel intelligent nutzen; je nach Situation Fahrrad, Bus, Bahn oder Auto. Und trotzdem gilt: "Viele Menschen sind aus purer Gewohnheit mit dem Auto unterwegs", erklärt Tanja Aurich. "Sie kennen oft gar nicht die nächste Haltestelle, wissen nicht, wann und wie oft Bus und Bahn in ihrer Nähe fahren. Sicher, Autofahren ist bequem, aber auch teurer und leider mit Lärm, Emissionen, Unfällen und hohem Flächenbedarf verbunden. Radeln dagegen ist auf Strecken bis fünf Kilometer Länge zeitlich kaum zu schlagen, macht keinen Lärm, keine Schadstoffe und keinen CO_2 -Ausstoß." Von den Auswirkungen auf die Fitness ganz zu schweigen ...

Als Auftakt zum Projekt fand im April 2008 mit großer internationaler Beteiligung die erste EU-geförderte MeetBike-Konferenz statt. Nur ein Jahr später folgen nun Verkehrsforscher aus Berlin, Chemnitz, Dresden, Leipzig und Rostock erneut der Einladung zur Konferenz.

Sie findet im Kulturrathaus der Landeshauptstadt (Königstraße 15) statt. Interessierte Journalisten sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen (Fahrradstellplätze sind vor dem Kulturrathaus ausreichend vorhanden; nächste Haltestelle: Albertplatz!).

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