Fachbezogene Hochschulpartnerschaften mit Entwicklungsländern - Erfolg mit Langzeitwirkung

(PresseBox) (Dresden, ) Der DAAD und die TU Dresden führen vom 4. bis zum 6. März eine gemeinsame Tagung zu Hochschulkooperationen mit Entwicklungsländern durch. Zur Eröffnung werden der Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Dr. Nevermann, der Rektor der TU Dresden, Professor Kokenge sowie der DAAD-Präsident, Professor Hormuth sprechen.

Seit 1997 fördert der DAAD fachbezogene Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern. Ziel dieser Kooperationen ist es, zukunftsorientierte, tragfähige Strukturen an den Partneruniversitäten zu schaffen. Diese werden durch Curricula- oder Modulentwicklung, die Einrichtung von Studiengängen sowie die gegenseitige Anerkennung von Universitätsabschlüssen erreicht. Der akademische Austausch auf allen Ebenen trägt aber nicht nur dazu bei, fachliches Wissen, sondern auch kulturelle Werte in beide Richtungen zu transportieren.

In Dresden werden nun mehr als 80 Projektkoordinatoren und Gäste aus aller Welt Themen wie Internationalität, Interdisziplinarität und Interkulturalität unter der Überschrift "Nachhaltigkeit in der Bildung und Entwicklungszusammenarbeit" aus Blickwinkeln der Ausbildungsangebote, der regionalen Netzwerke und Verstetigungen der Kooperationen diskutieren. Auch fachliche Arbeitsgruppen, die sich mit der Erreichung der "Millennium Development Goals" zu den Themen Energie, Bildung, Medizin, Naturressourcenmanagement und Wasser auseinandersetzen, werden dazu beitragen, eine aufschlussreiche und interessante Tagung zu bieten.

Nach einer erfolgreichen Evaluierung vor drei Jahren wurde das Programm ausgebaut und seitdem stieg kontinuierlich die Anzahl der Förderungen.
Der Fokus wurde nunmehr auf tri- und multilaterale Partnerschaften und die Vernetzung mit anderen Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit vor Ort gelegt.

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