Studienluft auf dem Campus schnuppern

Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums Chemnitz führen erstmals den "Facherübergreifenden Unterricht" an der TU Chemnitz durch - das Auto steht dabei im Mittelpunkt

(PresseBox) (Chemnitz, ) Vom 30. März bis zum 3. April 2009 dreht sich für 45 Schüler der elften Klassenstufe des Johannes-Kepler-Gymnasiums Chemnitz alles rund um das Automobil. Im Rahmen des "Fächerübergreifenden Unterrichts" erleben sie fünf spannende Tage an der Technischen Universität Chemnitz. Am Anfang der Woche hören sie zum Beispiel in Vorlesungen, wie intelligent ein Auto sein darf, was alles im Fahrzeug gemessen, geregelt und gesteuert wird sowie jede Menge Fakten zur Physik hinter dem Auto. Nach der Theorie kommt die Praxis in einem frei wählbaren Fachbereich. Die Gruppen werden von Lehrern des Gymnasiums und von TU-Mitarbeitern aus allen sieben Fakultäten betreut. Am Donnerstag erarbeiten die Schüler eine Abschlusspräsentation, die einen Tag später präsentiert und bewertet wird.

"Die Idee zu diesem etwas anderen Unterricht an der Uni resultiert aus der bereits bestehenden engen Kooperation zwischen Schule und TU - sei es bei der Durchführung von Schülerpraktika oder der Betreuung Besonderer Lernleistungen", berichtet Prof. Dr. Birgit Awiszus, Inhaberin der Professur Virtuelle Fertigungstechnik der TU Chemnitz, die das Projekt leitet. "Der fächerübergreifende Unterricht wird ganzheitlich und problemorientiert durchgeführt, die von den Schülern zu bearbeitenden Fragestellungen werden also nicht auf ein Fachgebiet reduziert", ergänzt der Schulleiter des Gymnasiums, Studiendirektor Stephan Lamm. Das aus dem Alltag bekannte Thema Automobil sei dafür ein sehr geeignetes Beispiel.

Für den Rektor der TU Chemnitz Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes ist diese neue Form der Kooperation mit dem Kepler-Gymnasium in mehrfacher Form wertvoll: "Die Schüler und Lehrer erfahren so sehr praxisnah, mit welchen Problemstellungen rund um das Automobil sich die Wissenschaftler aller Fakultäten derzeit beschäftigen. Zudem erhalten sie Einblicke in Studienmöglichkeiten auf diesem Gebiet - zum Beispiel in den Bachelor- Studiengang Automobilproduktion. Darüber hinaus schnuppern die Schüler eine Woche Studienluft und lernen gemeinsam mit ihren Lehrern den Campus kennen. Diese Form des Unterrichts ist für mich zugleich eine neue Form der Studienwerbung und Lehrerweiterbildung."

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