Kepler, Galilei und die Vermessung des Himmels

Thomas de Padova liest am 26. Oktober 2010 auf dem Campus der TU Chemnitz aus seinem preisgekrönten Wissenschaftsbuch und lüftet ein Weltgeheimnis

(PresseBox) (Chemnitz, ) Vor 400 Jahren durchbrechen zwei Forscher die Grenzen der damals bekannten Welt. Galileo Galilei baut 1609 in Padua ein Teleskop und entdeckt neue Gestirne, Gebirge auf dem Mond und dass sich unmöglich alles um die Erde drehen kann. Im selben Sommer veröffentlicht Johannes Kepler seine Planetengesetze und begründet damit die moderne Himmelsphysik. Thomas de Padova, Physiker und Wissenschaftsjournalist aus Berlin, zeigt in seinem Buch diese Epochenwende in ganz neuem Licht. "Das Weltgeheimnis: Kepler, Galilei und die Vermessung des Himmels" erzählt die spannende Expedition menschlichen Denkens an der Schwelle zur Moderne. Gestützt auf einen bisher wenig beachteten Briefwechsel zwischen Galilei und Kepler erzählt der Autor erstmals die ungleiche Beziehung der beiden so unterschiedlichen Forscher: Galilei, in künstlerischem Umfeld aufgewachsen, bastelt und experimentiert. Dem studierten Theologen Kepler dagegen geht es um den großen Weltentwurf. Gleichzeitig, doch jeder auf seine Art, greifen die beiden Welterklärer des 17. Jahrhunderts nach den Sternen.

Diese Geschichte wird am 26. Oktober 2010 auf dem Campus der Technischen Universität Chemnitz lebendig. Thomas de Padova liest ab 19.30 Uhr in der Sachsenstube der Mensa, Reichenhainer Straße 55, aus seinem Buch. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung der Universitätsbibliothek der TU und des Studentenwerks Chemnitz- Zwickau ist frei.

Stichwort: Thomas de Padova

Thomas de Padova, geboren 1965 in Neuwied, studierte in Bonn und Bologna Physik und Astronomie. Bis 2005 war er Wissenschaftsredakteur beim "Tagesspiegel". Padova lebt als freier Publizist in Berlin. Er ist Mitglied im Kuratorium des Magnus-Hauses der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und Mitglied im Programmbeirat der Urania. Inspiriert vom Briefwechsel zwischen Kepler und Galilei führte ihn die Recherche für sein neuestes Buch "Das Weltgeheimnis" an die Originalschauplätze. Dieses Buch wurde 2010 vom österreichischen Wissenschaftsministerium und vom Magazin Buchkultur als das beste Wissenschaftsbuch des Jahres in der Kategorie Naturwissenschaft/Technik ausgezeichnet. Padova schrieb unter anderem auch "Schlau nach Acht", "Die Kinderzimmer-Akademie", "Wissenschaft im Strandkorb" sowie "Am Anfang war kein Mond".

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