Europäische Nachbarschaften im Fokus

Beim 14. Politik- und Regionalwissenschaftliches Symposium an der TU Chemnitz spricht am 5. November 2010 unter anderem der Führer der demokratischen Opposition in Weißrussland, Dr. Aljaksandr Milinkewitsch

(PresseBox) (Chemnitz, ) Unter dem Leitthema "Europäische Nachbarschaften" findet am 5. November 2010 das 14. Politik- und Regionalwissenschaftliche Symposium an der TU Chemnitz statt. Anmeldungen für die Veranstaltung im "Alten Heizhaus" der TU (Straße der Nationen 62, Innenhof) sind noch bis 31. Oktober 2010 möglich.

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen in Weißrussland Anfang Dezember 2010 freuen sich die Veranstalter besonders, dass sie den weißrussischen Oppositionspolitiker Dr. Aljaksandr Milinkewitsch als Gast gewinnen konnten, der über die aktuellen Entwicklungen in den Beziehungen zwischen Weißrussland und der Europäischen Union sprechen wird. Weitere Referenten sind Stephan Malerius, Leiter des Weißrusslandbüros der Konrad Adenauer-Stiftung in Vilnius, der über das Thema "Weißrussland vor den Wahlen" referiert, sowie Dr. Judith Miggelbrink und Dr. Bettina Bruns vom Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig. Das Thema ihres Vortrags lautet "Prekäre unternehmerische Beziehungen an der EU-Außengrenze zwischen Polen und Weißrussland". Daran anknüpfend spricht Dr. Jaroslav Dokoupil von der Westböhmischen Universität Pilsen zum Thema "Die deutsch- tschechische Hochschulkooperation - Prof. Dr. Peter Jurczek zum Gedenken".

Anschließend kommen einige Absolventen zu Wort, die ihre Abschlussarbeiten, mit deutsch-tschechischem Bezug vorstellen. Diese Arbeiten wurden größtenteils durch die Sächsisch-Tschechische Hochschulinitiative (STHI) der TU Chemnitz gefördert. Daniel Franzkowski präsentiert seine Bachelor-Arbeit zum Thema "Emigration und Verbleiben - empirische Untersuchung über die verschiedenen Entwicklungen der ehemaligen Mitglieder der 'böhmisch reformierten Kirchengemeinde Hussinetz nach dem Zweiten Weltkrieg'". Teresa Weingartová spricht über die "spezifischen Aspekten des Sprachunterrichts des Chemnitzer Schulmodells" und Janine Schumann über "Neue Wege des frühen Fremdsprachenlernens in den Grenzregionen Europas. Exemplarische Betrachtung des Tschechischunterrichts an der Schkola Oberland". Es folgen Maria Vogt, die ihre Arbeit zum Thema "Deutsche und Tschechen in gegenseitigen Fremdbildern vor und nach 1989" vorstellt, und Sebastian Bauer, der die "Gelebte Nachbarschaft zwischen Sachsen und Böhmen. Grenzüberschreitende Projektarbeit in der EUREGIO EGRENSIS" präsentiert.

Veranstaltet wird das Symposium von Prof. Dr. Beate Neuss, Professur Internationale Politik, sowie Dr. Christoph Waack, Professur für Sozial- und Wirtschaftsgeographie. Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben. Die Veranstaltung wird kofinanziert durch die Sächsisch-Tschechische Hochschulinitiative (STHI), ein Ziel3-Projekt der EU, und die Konrad- Adenauer-Stiftung.

Anmeldungen nimmt bis zum 31. Oktober 2010 Kati Löffler entgegen, E- Mail kati.loeffler@phil.tu-chemnitz.de.

Das Programm und das Anmeldeformular im Internet: http://www.tu- chemnitz.de/phil/europastudien/geographie/prs/

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