Warteschlangen sind Vergangenheit!

Universitätsbibliotheken der TU Berlin und der UdK Berlin setzen auf modernste Transpondertechnik

(PresseBox) (Berlin, ) Schnell noch in die Bibliothek und über das Wochenende ein Buch ausleihen. Aber oft sind gerade vor verlängerten Wochenenden oder vor den Semesterferien die Warteschlangen an der Ausleihe lang. Das muss nicht mehr so sein, denn seit kurzem können Besucher und Besucherinnen der VOLKSWAGEN Universitätsbibliothek TU Berlin und UdK Berlin ihre Bücher aus den Freihandbereichen in Selbstbedienung ausleihen. Sechs Geräte stehen dafür zurzeit zur Verfügung. Bundesweit ist dies die erste größere Universitätsbibliothek, die ein solches Verfahren in großem Maßstab einsetzt.

Die Bedienung der Selbstverbuchungsgeräte ist dank moderner Transpondertechnik denkbar einfach. Jedes ausleihbare Buch in den für die Benutzerinnen und Benutzern zugänglichen Bibliotheksbereichen (ca. 530 000 Exemplare) wurde mit Transponderchips, sogenannten Tags, ausgestattet. Auf diesen Tags, hauchdünnen Etiketten bestehend aus einem Chip und einer Antenne, sind die für die Ausleihe notwendigen Mediendaten gespeichert. Mittels Radiofrequenzwellen können diese Daten durch die Selbstausleihgeräte direkt und berührungslos gelesen werden.

Der Entleiher muss sich nur mit seinem Bibliotheksausweis authentifizieren und kann dann problemlos die Bücher entleihen. Diese Technik wurde bisher bereits für den Bestand der Lehrbuchsammlung eingesetzt und hat sich dort bewährt.

Das „Know How“ und die Technik für die Geräte liefert das Unternehmen 3M, das mit dem Einsatz von Transpondertechnik im Bibliotheksbereich bereits über Erfahrungen verfügt.

Neben den Vorteilen bei der Ausleihe kann die Transpondertechnik auch genutzt werden, um verstellte Bücher und Medien aufzuspüren oder Verluste festzustellen. Mithilfe eines digitalen Lesegerätes kann das Bibliothekspersonal direkt am Buchregal feststellen, ob Bücher verstellt wurden oder fehlen. Das Gerät signalisiert Fehler in der Regalordnung mittels eines akustischen Signals.


Diese Medieninformation ist im WWW unter: http://www.tu-berlin.de/presse/pi/2006/pi1.htm

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