Siemens Schülerwettbewerb 2009 zum Thema "Auf H2Ochtouren forschen!"

TU Berlin prämiert regionale Sieger: Acht Schülerinnen und Schüler aus Berlin, Waren und Wittenberge erfolgreich

(PresseBox) (Berlin, ) Mit den Themen "Erneuerbare Energie - Regen!", "Gewässerschutz durch Wolle" und "Trinkwasser für Afrika" konnten drei Teilnehmerteams im regionalen Entscheid des Siemens Schülerwettbewerbs 2009 an der TU Berlin die hochkarätig besetzte Jury überzeugen.

Die drei Gewinnerteams wurden am 5. März 2009 durch die Vizepräsidentin der TU Berlin, Prof. Dr. Gabriele Wendorf, und Sabine Knapp-Lohmann vom Berliner Büro der Leitung der Siemens AG ausgezeichnet. Mit ihrem Erfolg haben sich die Schülerinnen und Schüler für das nationale Finale vom 28. bis 30. März in München qualifiziert. Dort werden sie gegen die Gewinner der am 2. und 4. März ausgetragenen regionalen Entscheide an der TU München und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen antreten.

"Wasser ist Leben und damit eine der größten weltweiten Herausforderungen, an der wir mit Hochdruck arbeiten und forschen müssen - genauso wie es die Schülerinnen und Schüler beim diesjährigen Siemens Schülerwettbewerb allen vorgemacht haben. Sie sind unsere Zukunft." Mit diesen Worten würdigte Sabine Knapp-Lohmann die Leistung der Teilnehmer beim regionalen Entscheid des Siemens Schülerwettbewerbs an der TU Berlin. Sie dankte noch einmal ausdrücklich den Lehrerinnen und Lehrern, die die Jugendlichen beim Wettbewerb betreuen.

"Wir brauchen junge Menschen mit Forschergeist, Neugierde und dem Mut, neue Wege zu gehen", betonte Prof. Gabriele Wendorf. "Je früher Schülerinnen und Schüler zu uns an die Universitäten kommen, desto besser - unsere Türen stehen immer offen."

Prof. Dr. Frank Behrendt, Leiter des Fachgebietes Energieverfahrenstechnik und Umwandlungstechniken regenerativer Energien an der TU Berlin, zollte auch im Namen der beiden weiteren Jurymitglieder der TU Berlin, Prof. Dr. Matthias Barjenbruch, Leiter des Fachgebietes Siedlungswasserwirtschaft, und PD Dr. Traugott Scheytt, Privatdozent im Fachgebiet Hydrogeologie und Laborleiter des Geochemischen Gemeinschaftslabors, den Jungforschern Respekt. "Für uns Juroren sind innovative Ideen und Zukunftskonzepte in Kombination mit praktischen Lösungsansätzen mit ausschlaggebend bei der Bewertung. Wir wollen den Forschergeist bei den Jugendlichen wecken und diesen spüren. Das ist uns auch in diesem Jahr wieder mit dem Siemens Schülerwettbewerb gelungen. Das gilt ebenso für die Teams, die heute leider nicht gewonnen haben, denn auch sie können auf sich und ihre Arbeit stolz sein."

Aus den fünf Präsentationen wählten die Juroren die folgenden drei Gewinnerteams an der TU Berlin:
Viola Valentina Vogler, Hannah Koch, Beethoven-Schule Berlin
Betreuende Lehrerin: Anke Roswag
Thema: "Erneuerbare Energie - Regen!"
Die Schülerinnen untersuchten, inwiefern die kinetische Energie von Wassertropfen während des Regens in elektrische Energie umgewandelt werden kann.

Jenny Gawehn, Trung Pham Thanh, David Otto, Marie-Curie-Gymnasium Wittenberge
Betreuende Lehrerin: Bärbel Henning
Thema: "Gewässerschutz durch Wolle"
Sie haben die Eignung von Wolle zur Aufnahme von Öl im Vergleich zu herkömmlichen Ölbindern untersucht und diese in systematischen und zielgerichteten Versuchen dargelegt.

Susanna Goetze, Daniel Rönnpagel, Udo Hildebrandt, Richard-Wissidlo-Gymnasium Waren
Betreuender Lehrer: Andreas Liedtke
Thema: "Trinkwasser für Afrika"
Ihre Idee der Zwei-Phasen-Reinigung des Wassers mittels Sandfiltration und anschließender Erhitzung und UV-Behandlung haben sie konkret umgesetzt und erprobt.

Die drei Gewinnerteams wurden für ihre Arbeiten mit jeweils 3.000 Euro belohnt. Zusätzlich erhielt jede betreuende Lehrkraft 2.000 Euro für ihren Fachbereich. Die drei Teams haben sich für das nationale Finale in München qualifiziert. Dann heißt es, sich mit den Besten aus Berlin und München zu messen und vor einer zehnköpfigen Jury zu bestehen. Im nationalen Entscheid winken den drei Gewinnern Preisgelder zur Finanzierung ihres Studiums in Höhe von bis zu 30.000 Euro. Die Schule beziehungsweise der Fachbereich der unterstützenden Lehrkraft erhält zusätzlich bis zu 3.000 Euro.

Beim diesjährigen Siemens Schülerwettbewerb sind insgesamt 412 Schülerinnen und Schüler bundesweit an den Start gegangen, 103 Arbeiten wurden zum Wettbewerb eingereicht. Die Schülerinnen und Schüler sollten zu dem Thema "Auf H2Ochtouren forschen!" innovative, wissenschaftliche und visionäre Lösungsansätze entwickeln. Teilnehmen konnten die Jahrgangsstufen 11 und 12 (G8) und 11 bis 13 (G9) an allgemein bildenden Schulen (Gymnasien, Integrierte Gesamtschulen und Freie Waldorfschulen) sowie Fachoberschulen und Fachgymnasien in Deutschland.

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