Mehr als 10 Millionen Euro für Qualität in der Lehre

TU Berlin erfolgreich im Bund-Länder-Programm "Für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre"

(PresseBox) (Berlin, ) Die TU Berlin hat sich im Wettbewerb um Fördergelder im Bund-Länder-Programm "Für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre" erfolgreich durchgesetzt. Für die Maßnahmen aus ihrem Antrag "Erste Klasse für die Masse" bekommt sie für den Zeitraum bis 2016 rund 10,5 Millionen Euro. Diese zusätzlichen Mittel aus dem von Bund und Ländern vereinbarten Hochschulpakts III werden unter anderem in eine verbesserte Studieneingangsphase investiert.

"Wir freuen uns sehr, mit dem jetzt bewilligten Geld dringend benötigte Spielräume für mehr Qualität in der Lehre schaffen zu können. Qualität hat nicht nur mit der quantitativen Betreuungsrelation zu tun, aber letztlich auch mit dieser. Der Antrag ermöglicht eine punktuell entspanntere Ausstattungssituation sowie zahlreiche Maßnahmen der Qualifizierung. Vor allem mit Blick auf die Herausforderungen der doppelten Abiturjahrgänge kommt das Geld jetzt genau zum richtigen Zeitpunkt", sagt Dr. Gabriele Wendorf, 3. Vizepräsidentin an der TU Berlin.

Mit den bewilligten Geld will die TU Berlin ihren Studierenden von Beginn an ein qualitativ hochwertiges und forschungsorientiertes Studium anbieten. Denn der Schlüssel zum Studienerfolg - so die These des Antrags - liegt bei den Startbedingungen. Daher werden insbesondere die Grundlagenveranstaltungen der Studieneingangsphase in den MINT-Fächern durch geeignete Studienreformmaßnahmen in Verbindung mit einer besseren Didaktik weiterentwickelt. Durch zusätzliches Lehrpersonal wird die TU Berlin ihre Ausstattung verbessern und das Angebot an E-Learning und projektorientierten Ansätzen deutlich erweitern. Zeitgleich soll die didaktische und die Beratungskompetenz des neuen Lehrpersonals durch Qualifizierungsmaßnahmen weiter ausgebaut werden. Ein orts- und zeitunabhängiges Lernen und Lehren schafft zusätzliche Flexibilität für die individuellen Bedürfnisse der Studierenden und Familienfreundlichkeit auch für Studierende.

7 Millionen Euro für bessere Personalausstattung

Mit etwa 7 Millionen Euro der gesamten Antragssumme wird eine bessere Personalausstattung in den Fakultäten gefördert. Diese Investitionen werden mit Maßnahmen der Weiterbildung und Qualifizierung, der Beratung und Betreuung, mit spezifischen Studienangeboten sowie Infrastrukturmaßnahmen für die erweiterte Nutzung von E-Learning verknüpft. Mit diesem integrativen Ansatz setzt die TU Berlin darauf, dass erst aus der konsequenten Verknüpfung von quantitativen mit qualitativen Instrumenten der entscheidende Mehrwert für die Lehrqualität und die Studienbedingungen erwächst.

Kulturwandel soll angestoßen werden

Mit der Umsetzung des Antrags "Erste Klasse für die Masse" soll ein Kulturwandel im Bereich der Lehre angestoßen werden. Das größte Potential liegt dabei in der Studieneingangsphase. Studierende, die in dieser Phase mit guter Lehre erreicht werden, werden in Zukunft diese Lehrqualität als Standard einfordern und im späteren Leben selbst in dieser Weise als Multiplikatoren und Multiplikatorinnen wirken.

Von den 135 Anträgen wurden 72 Anträge zur Förderung ausgewählt. Die Anträge wurden von einem Gremium bestehend aus zwölf Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Hochschulmanagement und Studierendenschaft begutachtet.

Der Antrag in Kurzform: www.tu-berlin.de/?id=112271

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Dr. Patrick Thurian, TU Berlin, Controller für Lehre und Studium der TU Berlin, Tel.: 030/314-25485

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