"CSI" und "Grey's Anatomy" machen's vor

Rollenvorbilder und "Entertainment Education" in Soaps und Serien: Einladung zur internationalen Konferenz vom 6. bis 8. September 2010 in Berlin / Erinnerung

(PresseBox) (Berlin, ) Serienformate wie "CSI" und "Grey's Anatomy" werden durch wissenschaftliche und technologische Inhalte sowie starke Frauenfiguren bereichert und sind bei Jugendlichen beliebt. Welche Auswirkungen das hat und den Vergleich mit deutschen TV-Formaten diskutieren renommierte Film- und Fernsehschaffende wie die US-Amerikanerin Corinne Marrinan (Autorin von "CSI") während der Konferenz "Don't think it's only entertainment - MINT und Chancengleichheit in fiktionalen Fernsehformaten" vom 6. bis 8. September 2010. Thematisiert wird beispielsweise die Frage, warum es in Deutschland eher amerikanischen Serienformaten überlassen bleibt, die Welt von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technologie (MINT) und Frauen in MINT-Berufen in Szene zu setzen.

Fehlende reale und mediale Rollenmodelle sind eine Ursache dafür, dass sich junge Frauen an zukunftsträchtigen MINT-Berufen weitgehend desinteressiert zeigen. Hier setzt die Initiative "Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technologie und Chancengleichheit in fiktionalen Formaten" (MINTiFF) an, die an der TU Berlin angesiedelt ist. Das Bundesministerium für Forschung und Bildung und der Europäischen Sozialfonds fördern MINTiFF. Die internationale Konferenz "Don't think it's only entertainment - MINT und Chancengleichheit in fiktionalen Fernsehformaten" stellt nun zentrale Forschungsresultate vor und lädt zur Diskussion ein:

Zeit: 6. bis 8. September 2010, Beginn 14.00 Uhr

Ort: Dachgartenfoyer des ICC Berlin, (Eingang ICC/Neue Kantstraße), Messedamm 22, 14055 Berlin

Nähere Informationen zum Programm finden Sie auf der Konferenzhomepage. Dort können Sie sich auch anmelden. Letzter Termin dafür ist der 1. September 2010.

Neben den Ergebnissen einer Programmanalyse, einer Befragung von deutschen Drehbuchautoren/innen, Produzenten/innen und Senderverantwortlichen sowie den Resultaten der MINTiFF-Befragung unter rund 2500 Schülern/innen werden Vorträge und Diskussionsrunden mit Wissenschaftlern/innen, Drehbuchautoren/innen, Produzenten/innen und Senderverantwortlichen aus dem In- und Ausland Stoff zur Diskussion bieten. Überdies wird die erste Fernsehproduktion zu sehen sein, die mit Unterstützung durch das MINTiFF-Network entstanden ist. Bestritten wird die Konferenz, die im Rahmen der "medienwoche@IFA" stattfindet, von den international renommiertesten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Bereich Entertainment Education und von Film- und Fernsehschaffenden.

Im Zusammenspiel von Internationaler Funkausstellung (IFA) und Kongress hat sich die medienwoche@IFA in den vergangenen Jahren zur führenden Veranstaltung für die Medienwelt entwickelt. Sechs Tage lang vereint sie unter ihrem Dach die weltgrößte Messe für Consumer Electronics IFA (3. bis 8. September 2010), den Internationalen Medienkongress (6. bis 7. September 2010), Events wie die medianight, das M100 Sanssouci Colloquium, den M100 Medien Preis und die Eröffnung der Berlin Music Week.

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