30 Millionen Euro aus europäischem Fördertopf

TU Berlin setzt erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln auf EU-Ebene fort / Halbzeit des 7. Forschungsrahmenprogramms / Veranstaltungshinweis

(PresseBox) (Berlin, ) Im Dezember 2007 ist das 7. Gemeinschaftliche Rahmenprogramm Forschung der Europäischen Union (7. Rahmenprogramm) an den Start gegangen und wird noch bis 2013 laufen. Bereits zur Halbzeit kann die Technische Universität Berlin eine sehr erfolgreiche Bilanz ziehen: Mit insgesamt 95 in den vergangenen drei Jahren begonnenen Forschungsprojekten beteiligen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Berlin erfolgreich an diesem Förderprogramm. Etwa 30 Millionen Euro flossen beziehungsweise fließen an die Technische Universität in der Hauptstadt, um Forschung, internationale Kooperation und Mobilität herausragender Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu fördern. Damit kann die TU Berlin ihre herausragende Stellung weiterhin behaupten. Im 6. Rahmenprogramm war sie eine der zehn besten deutschen Universitäten bei der Einwerbung von europäischen Drittmitteln.

Zwei "ERC Advanced Grants" durch den Europäischen Forschungsrat

Außerdem konnte sich die TU Berlin mit der Zuerkennung von gleich zwei "ERC Advanced Grants 2009" durch den Europäischen Forschungsrat auch in der europäischen Exzellenzförderung erfolgreich behaupten. Die TU-Wissenschaftler Günter M. Ziegler und Oliver Paschereit erhielten insgesamt rund 5 Millionen Euro. Die Auszeichnung soll gezielt bereits etablierte Spitzenforscher fördern und ist der höchste europäische Wissenschaftspreis.

Beteiligung an zwei europäischen Großprojekten

Neue Wege europäischer Zusammenarbeit im Wissensdreieck von Innovation, Ausbildung und Forschung wird die Technische Universität Berlin in den nächsten Jahren mit ihrer starken Beteiligung an den sogenannten KIC beschreiten. Mit der Auslobung von Wissens- und Innovationsgemeinschaften, den KIC (= Knowledge and Innovation Communities), hat die Europäische Kommission ein Förderinstrument geschaffen, das insbesondere die schnelle Umsetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die wirtschaftliche Nutzung sicherstellen soll. Erstmals im Winter 2009 wurden drei solcher KIC ausgelobt, an zweien ist die TU Berlin beteiligt und damit eine der erfolgreichsten deutschen Universitäten in diesem europäischen Wettbewerb.

Das "Klima?KIC" soll Berlin und Brandenburg zur europäischen Spitzenregion für Klimawandel, Vermeidungs? und Anpassungsstrukturen weiter entwickeln. Im KIC "EIT ICT Labs" im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien ist Berlin in dem europäischen Konsortium verantwortlich für den Bereich Innovation. Die TU Berlin ist einer der sechs deutschen Hauptpartner. Das deutsche Colocation-Centre als Mittelpunkt der KIC-Aktivitäten wird auf dem Campus der TU Berlin eingerichtet.

In beiden Initiativen wird die Technische Universität Berlin gemeinsam mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Wirtschaftsunternehmen, Technologiezentren und Entrepreneuren aus ganz Europa neue Strategien im Zusammenspiel von Wirtschaft und Wissenschaft entwickeln. Die KIC werden mit jeweils 100 Millionen Euro gefördert.

Veranstaltungshinweis für interessierte Medienvertreter: Berlin-Brandenburg forscht für Europa

Im Rahmen der Europawoche 2010, der KMU-Woche 2010 sowie des Berliner Wissenschaftsjahres 2010 organisiert das Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg die folgende Veranstaltung: Berlin-Brandenburg forscht für Europa / Halbzeit 7. EU-Forschungsrahmenprogramm und Vorstellung der Knowledge and Innovation Communities an der TU Berlin. Die Veranstaltung findet am 6. Mai 2010 ab 15:00 Uhr im Kant-Atrium des Ludwig Erhard Hauses (Fasanenstraße 85, 10623 Berlin) statt. Anmeldung über: www.eu-service-bb.de/veranstaltungen.php?detail=556

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