2. Auflage des dualen Studiengangs »Ingenieurwesen« an der Technischen Fachhochschule Wildau ab 1. September 2009

Strategie zur langfristigen Fachkräftesicherung für Unternehmen in der Hauptstadtregion bewährt sich

(PresseBox) (Wildau, ) Mit Beginn des Lehr- und Ausbildungsjahres 2009/2010 startet zum zweiten Mal der duale Bachelorstudiengang »Ingenieurwesen«. Er verknüpft die Berufsausbildung zum Industriemechaniker mit einem international anerkannten Hochschulstudium bei deutlich verkürzter Gesamtausbildungszeit. Kooperationspartner sind die Technische Fachhochschule Wildau, die QualifizierungsCentrum der Wirtschaft GmbH (QCW), Eisenhüttenstadt, und das Oberstufenzentrum Gottfried Wilhelm Leibniz (OSZ Leibniz) Eisenhüttenstadt sowie interessierten Unternehmen aus dem Land Brandenburg.

Während die ersten 15 Auszubildenden nach einem Jahr Lehrzeit nunmehr parallel in das Studium an der TFH Wildau einsteigen, beginnt der neue Jahrgang am 1. September 2009 mit der Lehrausbildung. QCW und OSZ Leibniz freuen sich über einen »Boom« bei den Bewerbungen von Schülerinnen und Schülern. Allerdings fehlen noch einige Ausbildungsplätze in Unternehmen der Region.

TFH-Präsident Prof. Dr. László Ungvári: »Die Wirtschaft in Brandenburg und Berlin hat bekanntlich ein Defizit an gut ausgebildeten Fachkräften. Der stark praxisorientierte duale Studiengang Ingenieurwesen ist ein zukunftsweisender Weg, schneller zu gut ausgebildeten und motivierten Fachkräften zu kommen, die dann auch in der Region bleiben.« QCW-Geschäftsführer Frank Röder: »Noch zögernde Unternehmen, insbesondere die kleinen und mittleren, sollten jetzt aktiv werden und sich an unserem Ausbildungsverbund beteiligen.« Ute Tupy, stellvertretende OSZ-Leiterin: »Unsere Erfahrungen mit dem ersten Jahrgang sind ausgesprochen positiv. Die Auszubildenden sind hoch motiviert und zeigen durchweg sehr gute und gute Leistungen.«

Das Studium im Praxisverbund beginnt mit der beruflichen Ausbildung zum Industriemechaniker bei einem regionalen Unternehmen auf der Grundlage der anerkannten IHK-Richtlinien. Ziel ist es, diesen Berufsabschluss in einem zeitlich und organisatorisch optimierten Ablauf innerhalb von 2,5 Jahren zu erreichen. Das sechssemestrige Hochschulstudium startet bereits parallel mit der Immatrikulation zu Beginn des dritten Lehrhalbjahres. Dabei handelt es sich vom ersten bis dritten Semester um ein Teilzeitstudium und ab dem vierten Semester um ein Vollzeitstudium. Im vierten Studiensemester können sich die Studierenden dann zwischen den Vertiefungsrichtungen Maschinenbau und Physikalische Technik entscheiden.

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