Studie: Schweizer Unternehmen bei mobilen Geschäftslösungen ganz weit vorne

(PresseBox) (Zollikofen, ) .
- Schweiz führend bei Mobilitätsstrategien im Dreiländervergleich.
- Ansatz «Bring your own Device» in der Schweiz am stärksten akzeptiert.
- Schweizer Grossunternehmen investieren 70 Prozent in mobile Anwendungen.

Eine von T-Systems bei IDC (International Data Corporation) in Auftrag gegebene Studie untersuchte die Nutzung von Mobilitätslösungen bei Grossunternehmen in den drei vergleichbaren Volkswirtschaften Österreich, Niederlande und der Schweiz. Die Schweiz weist mit 70 Prozent den höchsten Anteil an Unternehmen auf, die Mobilität in ihrem Unternehmen und ihrer IT-Strategie verankert haben. Die Autoren der Studie sehen den Grund für die Spitzenposition vor allem in der hohen Dichte an multinationalen Unternehmen in der Schweiz.

Die heutige Geschäftswelt ist mobil

Über alle Befragten hinweg erweisen sich Fragen der Sicherheit und der Kostenoptimierung bei der Mobilisierung der Unternehmen als die grössten Herausforderungen. Ganz zuoberst auf der Prioritätenliste stehen Themen wie die «Konsumerisierung» der Mobilgeräte, das heisst, jedes beliebige Endgerät unabhängig von Hersteller und Betriebssystem nahtlos in die Unternehmens-IT zu integrieren, die Kundenbindung dank mobiler Applikationen sowie das Endgeräte-Management.

Vom Einsatz der mobilen Lösungen versprechen sich die Unternehmen eine bessere Zusammenarbeit und mehr Flexibilität, höhere Produktivität und Umsatzwachstum; auch die Mitarbeiterzufriedenheit wurde als Vorzug genannt. Mobilisiert werden vor allem die Verkaufsmitarbeitenden, die Führungsebene und die Abteilungen für Forschung & Entwicklung. In der Schweiz kommt als Berufsgruppe noch der technische Service im Aussendienst hinzu, dessen Arbeitsprozesse durch mobile Lösungen verbessert werden können.

Trend zeigt private und berufliche Nutzung von Endgeräten

Laut der Studie liegen Smartphones am ehesten im Trend, gefolgt von Laptops, und erst an dritter Stelle werden Tablets genannt. Dass Mitarbeitende ihre eigenen Endgeräte mitbringen («Bring your own Device»), wird im Schnitt von 41 Prozent der Unternehmen in den drei untersuchten Volkswirtschaften akzeptiert. In den kommenden 24 Monaten wird eine Akzeptanzsteigerung auf 66 Prozent erwartet. Die Schweiz liegt bereits heute bei einem Wert von 56 Prozent der Unternehmen, die die Nutzung privater Mobilgeräte im Arbeitsalltag formal erlauben oder fördern.

68 Prozent der befragten Unternehmen - in der Schweiz 70 Prozent - wollen in die Entwicklung von mobilen Lösungen investieren. Im Vordergrund stehen dabei Anwendungen für die Zusammenarbeit von Mitarbeitenden und Teams, die Integration der Kommunikationsmedien in einer einheitlichen Anwendungsumgebung, der Zugriff auf Unternehmensdaten von unterwegs sowie die Arbeitszeit- und Spesenerfassung.

Outsourcing sichert Handlungs- und Wettbewerbsfähigkeit

Generell befürworten die befragten Unternehmen die Einbindung von professionellen Partnern im Bereich der mobilen Geschäftslösungen. In der Schweiz sieht die Studie hohes Potenzial für das Auslagern an IT-Dienstleister bei der Migration in neue mobile IT-Infrastrukturen, der Einbindung ständig neuer Endgeräte und mobiler Anwendungen sowie bei Zugangskontrolle und Sicherheitsmanagement. Die Unternehmen versprechen sich davon mehr Innovation, höhere Sicherheitsstandards und eine bessere Kostenkontrolle. Gleichwohl bleiben die Sicherheitsrisiken und der Kostenaspekt die gewichtigsten Bremser für mobile Geschäftslösungen.

«Die Studie hat uns gezeigt, dass die Grossunternehmen in der Schweiz bereits sehr reif für mobile Lösungen sind, wie wir sie mit unseren integrierten, mobilen Services anbieten», erläutert Pierre Klatt, Managing Director von T-Systems in der Schweiz, die Ergebnisse der Studie. «Als IT-Dienstleister und Systemintegrator können wir mit den gewonnenen Einblicken unsere mobilen Services noch besser auf die Bedürfnisse des Marktes ausrichten. Unsere Beratungstätigkeit hierzulande wird ganz besonders den 'Bring your own Device- Ansatz' in den Fokus nehmen.»

Über die Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom ist mit mehr als 128 Millionen Mobilfunkkunden sowie rund 35 Millionen Festnetz- und fast 17 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 30. September 2011). Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz, Mobilfunk, Internet und IPTV für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Gross- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in rund 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit etwa 238'000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2010 erzielte der Konzern einen Umsatz in Höhe von 62,4 Milliarden Euro, davon wurde mehr als die Hälfte außerhalb Deutschlands erwirtschaftet (Stand 31. Dezember 2010).

T-Systems Schweiz AG

Mit einer weltumspannenden Infrastruktur aus Rechenzentren und Netzen betreibt T-Systems die Informations- und Kommunikationstechnik (engl. kurz ICT) für multinationale Konzerne und öffentliche Institutionen. Auf dieser Basis bietet die Grosskundensparte der Deutschen Telekom integrierte Lösungen für die vernetzte Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft. Rund 47'600 Mitarbeiter verknüpfen bei T-Systems Branchenkompetenz mit ICT-Innovationen, um Kunden in aller Welt spürbaren Mehrwert für ihr Kerngeschäft zu schaffen. Im Geschäftsjahr 2010 erzielte die Grosskundensparte einen Umsatz von rund 9,1 Milliarden Euro. In der Schweiz zählt T-Systems rund 650 Mitarbeitende und ist neben dem Hauptsitz in Zollikofen schweizweit an verschiedenen Standorten vertreten. Seit März 2011 ist das Schweizer SAP Systemhaus Data Migration Consulting AG ein Tochterunternehmen der T-Systems Schweiz AG.

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