ThyssenKrupp Marine Systems und T-Systems präsentieren neue Kommunikationstechnik für Schiffe

Alle Signale in einem Bordnetz

(PresseBox) (Hamburg/Frankfurt am Main, ) ThyssenKrupp Marine Systems und T-Systems bieten künftig ein neues Kommunikationsnetz für Schiffe an. Das so genannte Multi Service Board Network überträgt erstmals alle Kommunikation zwischen Geräten oder Services jeder Art an Bord über ein einziges Netz: vom Telefonat über Video on Demand bis zur Brandmeldung. Damit sparen Werften Zeit beim Bau, Reeder profitieren von weniger Gewicht und mehr Platz. Einen Vertrag zur Zusammenarbeit zwischen ThyssenKrupp Marine Systems und T-Systems haben Torsten Könker, Mitglied des Vorstands Surface Vessel Division der ThyssenKrupp Marine Systems, und Michael Guschlbauer, Geschäftsbereichsleiter bei T-Systems unterzeichnet.

Das neue Netz bietet Werften und Reedern gleichermaßen Vorteile: Dank der neuen Technik wird nur noch ein Sechstel der Kabelstrecke benötigt, wodurch Platz an Bord und Gewicht gespart wird. Dies wird durch den Einsatz von Glasfaser ermöglicht, die leichter ist als Kupferdraht. Zusätzlich bietet diese Technik entscheidende Vorteile bei späteren Änderungen wie Schiffsverlängerungen.

Das Netz ist besonders ausfallsicher, da es zum einen mehrfach ausgelegt ist und zum anderen Fehler selbständig erkennt, meldet und teilweise sogar korrigiert. Damit entspricht es den hohen Anforderungen des Germanischen Lloyd, dem TÜV in Sachen Schiffbau. Das Multi Service Board Network überträgt Daten im Internet-Protokoll. ThyssenKrupp Marine Systems hat die intelligente Schnittstelle (Fibre Optic Substation) zwischen dem Glasfasernetz und den Geräten entworfen. Aufgabe von T-Systems war es, das steuernde wie überwachende Netzmanagement für das Multi Service Board Network bereit zu stellen. Die Entwicklungszeit für die neue Technik betrug vier Jahre. Beide Unternehmen wollen sie gemeinsam weiterentwickeln.

Die Unternehmen zeigen auf dem Gelände der HDW-Gaarden GmbH in Kiel eine Testversion des neuen Netzes. Dort können sich Kunden selbst von der Sicherheit und Verfügbarkeit der Technik in einem nachgebauten Schiff mit Feuerzonen überzeugen.

ThyssenKrupp Marine Systems

- ein Unternehmen von ThyssenKrupp Technologies - ist die Führungsgesellschaft des aus den ThyssenKrupp Werften und HDW entstandenen neuen Werftenverbundes. Mit seinen wesentlichen Beteiligungen Howaldtswerke-Deutsche Werft, Kiel, Nobiskrug, Rendsburg, Nordseewerke, Emden, Blohm + Voss, Hamburg, Blohm + Voss Repair, Hamburg Kockums, Schweden und Hellenic Shipyards, Griechenland ist der neue Werftenverbund an sieben Standorten in Europa vertreten.

Unter dem Dach von ThyssenKrupp Marine Systems ist das Know-how und die Kompetenz der Unternehmen von ThyssenKrupp Marine Systems in drei Organisationseinheiten zusammengefasst. Die Produktbereiche Marineüberwasserschiffe, Mega-Yachten und Handelsschiffe werden von der Surface Vessel Division geführt. Die Submarine Division bündelt die Aktivitäten von ThyssenKrupp Marine Systems im Bereich U-Boote. Das Reparaturgeschäft wird von der Repair Group Hamburg geführt und koordiniert.

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