T-Systems zeigt RFID-Lösungen für Krankenhaus und Altenpflege

Funkchips schützen Patienten und medizinische Geräte

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Auf dem Stand von T-Systems in Halle 16, F22, erleben die Besucher der diesjährigen Medica live den Einsatz von RFID-Lösungen. Mit den Erkennungs­systemen auf Funkbasis lassen sich unter anderem teure medi­zinische Geräte gegen Diebstahl schützen. Eine weitere Anwen­dung zeigt, wie Kliniken und Altenheime akut gefährdete Patienten und Bewohner gegen unbewusstes Entfernen aus sicheren Berei­­chen schützen können.

Für den Schutz vor Diebstahl statten Kliniken ihre teuren Geräte mit so genannten aktiven Transpondern (RFID-Chips) aus. Diesen RFID-Chips stehen auf Empfängerseite Antennen mit RFID-Reader gegenüber. Die RFID-Reader registrieren automatisch über die Antennen die von den RFID-Chips ausgesendeten Funkwellen und geben die hinterlegten Informationen an ein angeschlossenes Softwaresystem weiter. Für den Diebstahlschutz löst das System gegebenenfalls einen Alarm aus.

Krankenhäuser können beispielsweise die Ausgänge von Stationen, Fluren oder Häusern mit handlichen Antennen/RFID-Readern bestücken. Entfernt jemand unerlaubter Weise ein mit einem RFID-Chip versehenes Gerät und überschreitet eine virtuelle Grenze, setzt die T-Systems-Lösung eine entsprechende Meldung ab. Für den Empfang der Meldung kann das System jedes Endgerät ansteuern, das an das Unternehmens­netz angebunden ist. Dazu gehören unter anderem PC-Arbeitsplätze, Laptops, PDAs oder Telefone. Alle diebstahlgeschützten Geräte lassen sich in einer Datenbank auch mit Zusatzinformationen oder Fotos hinter­legen.

Integration in Standard-Krankenhaussysteme

Die Lösung von T-Systems lässt sich in vorhandene IT-Systeme von Krankenhäusern integrieren. Für den Empfang des Alarms müssen Mit­arbeiter die entsprechende Benachrichtigungssoftware nicht unbe­dingt an ihrem PC aktivieren. Bei Alarm öffnet sich automatisch ein Fenster auf dem Bildschirm und fordert definierte Personen zum entsprechenden Handeln auf. Diese müssen ihre Aktion quittieren. Somit lässt sich jeder­zeit zurückverfolgen, wie und wer auf den Alarm reagiert hat. Die Soft­ware ist einfach zu bedienen, so dass autorisierte Mitarbeiter den Empfängerkreis von Alarmen und sonstigen Meldungen selbst einstellen können.

Während der Medica hat T-Systems einen Visitenwagen sowie Tablet-PCs mit einem RFID-Chip ausgestattet. Verschiebt jemand den Wagen oder die Rechner über einen bestimmten Punkt hinaus, löst das System einen Alarm aus. Die Empfangsantenne ist unter dem Standboden befestigt und mit einem RFID-Reader gekoppelt.

Schutz von gefährdeten Personen

Für Altenheime und medizinische Abteilungen in Krankenhäusern, die akut gefährdete Patienten betreuen, zeigt T-Systems eine RFID-Lösung mit Weglaufkontrolle. Pflegeeinrichtungen stehen vor dem Problem, auch dementen Bewohnern möglichst viel Bewegungsfreiheit innerhalb eines Gebäudes oder Freigeländes bieten zu wollen. Jedoch neigen verwirrte Personen dazu, dass sie sich ohne Orientierung entfernen und damit selbst gefährden.

Mit Hilfe von RFID können Heimbetreiber den Bewegungsraum ihrer Be­wohner erweitern, ohne dass stets eine Pflegekraft die Person beglei­ten muss. Dazu stattet T-Systems einen Außenbereich, zum Beispiel einen Garten oder Hof, mit Empfangsantennen aus oder verlegt Antennen-Schleifen im Boden. An der Kleidung der weglaufgefährdeten Bewohner befestigen die Pflegekräfte mit Einverständnis der Angehörigen einen aktiven RFID-Chip. Alternativ erhalten die Bewohner auch Armbänder mit einem aktiven RFID-Chip.

Überschreitet die Person den erlaubten Bereich, alarmiert das System die entsprechenden Pfleger auf Station oder in den Eingangsbereichen. In der Datenbank sind Informationen zu den jeweiligen Bewohnern ge­speichert. Dazu gehören Fotos sowie Hinweise darauf, wie die Pflege­kraft den Bewohner ansprechen kann. Die Lösung von T-Systems lässt sich an jedes lokale Unternehmensnetz einschließlich kabelloser Netze anschließen.

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