T-Systems präsentiert neue Lösungen für Verkehrsunternehmen

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Ein breit gefächertes Beratungs- und Lösungsangebot für Verkehrsunternehmen präsentiert T-Systems auf der rail#tec, die vom 7. bis 9. November in Dortmund stattfindet. In Halle 7, Stand 7088 zeigt die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom den modularen Lösungsbaukasten „E-Traffic“. Dieser beinhaltet Komponenten wie die integrierte Leitstelle für Bahn und Bus, Electronic- und Mobile-Ticketing sowie professionellen Mobilfunk mit TETRA, GSM oder GPRS.

Für den Öffentlichen Personenverkehr (ÖPNV) hat T-Systems den modularen Lösungsbaukasten E-Traffic entwickelt. Seine Komponenten lassen sich individuell für die Bedürfnisse unterschiedlicher Verkehrsunternehmen zusammenstellen und anpassen. E-Traffic umfasst verschiedene branchenspezifische IT-Lösungen wie Billing- und Fahrgastinformationssysteme, Verkehrsleitsysteme, Electronic- und Mobile-Ticketing sowie rechnergesteuerte Betriebsleitsysteme. Hinzu kommen mehrere Infrastrukturkomponenten. Sie ermöglichen es unter anderem Standorte zu vernetzen, Wireless LANs aufzubauen, professionelle Mobilfunksysteme zu errichten und den sicheren Betrieb von Servern und Desktop-PCs zu gewährleisten.

Integrierte Leitstelle für Bahn und Bus

Die Integrierte Leitstelle von T-Systems ermöglicht es dem Leitstellen-Personal, von einem Arbeitsplatz aus verschiedene Systeme für den Betrieb von Bus- und Bahnnetzen zu überwachen und zu bedienen. Diese Systeme stellen Verkehrsunternehmen ganz nach Bedarf zusammen. Zur Verfügung steht unter anderem ein rechnergesteuertes Betriebsleitsystem, das dem Personal einen zentralen Überblick verschafft, die Disposition erleichtert und die gesamte Sprach- und Datenkommunikation zwischen Leitstelle und Fahrzeugen unterstützt. Für den Schienenverkehr gibt es eine automatisierte Zuglenkung, welche die Sicherheit und Pünktlichkeit erhöht und eine bessere Nutzung der Streckenkapazität ermöglicht. Andere Komponenten steuern den Workflow, führen Betriebstagebücher oder dienen dazu, ganze Bahnhofsanlagen zu steuern und zu überwachen. Ein dynamisches Fahrgastinformationssystem versorgt die Fahrgäste über Anzeigen und Lautsprecheranlagen automatisch mit aktuellen Informationen, darunter beispielsweise auch Anschlussinformationen für Züge.

Elektronisch oder per Handy bezahlen

T-Systems zeigt in Dortmund auch Systeme für elektronisches und mobiles Ticketing. Eine elektronische Chipkarte ersetzt die bisherigen Fahrscheine. Damit nutzen Kunden Busse und Bahnen bundesweit bargeldlos. Die hardware- und herstellerunabhängigen Lösungen unterstützen alle am Markt verfügbaren Endgeräte wie Automaten und Entwerter. Die Ticketlösungen eignen sich auch dafür, neue Tarifmodelle, Zusatzangebote und Kundenbindungsprogramme zu verwirklichen.

Anstelle des üblichen Entwerters hält der Kunde die mit einer Funkantenne ausgestattete Chipkarte im Fahrzeug vor ein Lesegerät. Dieses registriert den neuen Fahrgast berührungslos. Genauso meldet er sich beim Ausstieg wieder ab. Der Fahrgast braucht die Karte dazu nicht aus seinem Portemonnaie hervorzuholen. Inzwischen ermöglichen auch Handys die Kommunikation mit den Lesegeräten, so dass Kunden zukünftig nur ihr Handy benötigen, um den ÖPNV zu nutzen.

An das Lesegerät in den Fahrzeugen gekoppelte Systeme berechnen anhand der übermittelten Daten automatisch den richtigen Preis. Dabei berücksichtigen sie auch das Umsteigen. Das System ermittelt darüber hinaus, bei welchem Verkehrsbetrieb der Eigentümer der Karte registriert ist. Dieser erstellt schließlich eine monatliche Gesamtrechnung für den Kunden. Alle anderen an der Beförderung beteiligten Unternehmen erhalten ihre Einnahmen anhand der gesammelten Datensätze automatisch vom ursprünglichen Verkehrsbetrieb überwiesen.

Professionelle Mobilfunklösungen basierend auf TETRA

Digitale Betriebsfunknetze wie TETRA ermöglichen es der Funkleitstelle, mehrere Fahrzeuge einer Linie oder eines bestimmten Streckenabschnitts gleichzeitig anzusprechen. Kommt es beispielsweise am Hauptbahnhof zu einem Verkehrsstau, kann die Leitstelle mit einer Durchsage alle vom Stau betroffenen Busfahrer informieren. Dies erleichtert die Arbeit des Leitstellenpersonals und beschleunigt den Informationsfluss. Das Funksystem ist in die Benutzeroberfläche des Leitsystems integriert. Alternativ können Unternehmen auch öffentliche Netze wie GSM oder GPRS nutzen.

Für ÖPNV-Unternehmen und andere kommunale Dienstleister stellt das Beratungsunternehmen Detecon während der rail#tec Betreibermodelle für digitale Betriebsfunknetze vor. Die Modelle ermöglichen Firmen, auch bei schwieriger Budgetsituation die noch weit verbreitete, wartungsintensive analoge Funktechnik auf digitale Netze umzustellen. Dabei betreiben mehrere kommunale Serviceunternehmen gemeinsam ein digitales Betriebsfunknetz. Dies reduziert die Investitions- und Betriebskosten gegenüber dem singulären Betrieb um bis zu 75 Prozent.

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