T-Systems bietet neue kostengünstige Netzwerklösung für Arbeitsplatzrechner

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) T-Systems hat eine neue Thin-Client-Variante für Computernetze entwickelt. Die Endgeräte an den Arbeitsplätzen bestehen nicht nur aus Terminal, Maus und Tastatur, sondern verfügen zusätzlich über einen Arbeitsspeicher. Dieser lädt beim Einschalten des Computers nur diejenigen Teile eines Betriebssystems oder eines Programms vom Server, die der Client-Nutzer aktuell benötigt. Dieses Verfahren entlastet den zen­tralen Rechner und erhöht seine Leistungsfähigkeit.

Während die Nutzer mit ihren Endgeräten arbeiten, erhalten sie die volle Rechenkapazität von ihrem Arbeitsplatzrechner. Anschließend speichert der Server alle Daten zentral. Bei herkömmlichen Thin-Client-Lösungen kann ein Server bis zu 30 Stationen gleichzeitig bedienen. Diese Zahl steigt bei dem neuen Verfahren aufgrund der eigenen Rechenleistung der Endgeräte auf bis zu 500 Arbeitsplätze.

Kostengünstige Wartung und Pflege

Unternehmen sparen mit der schlanken Desktop-Variante gegenüber voll ausgestatteten Endgeräten Kosten, weil sie nur den zentralen Server warten und administrieren müssen. Da die Endgeräte selbst keine beson­deren Funktionen erfüllen, können Unternehmen außerdem kostengünsti­gere und widerstandsfähigere Rechner einsetzen. Diese Rechner benöti­gen keine Festplatten, Lüfter oder andere Ausrüstung. Damit eignet sich die Lösung auch für Betriebe, deren Mitarbeiter ihre PCs während der Arbeitszeit hohen Belastungen aussetzen oder bei denen die Nutzer ei­nes Systems häufig wechseln. Dazu gehören beispielsweise Call-Center sowie Firmen mit Schichtbetrieb. Genauso profitieren Bereiche, in denen viele Einzelstationen schnell auf dieselben Software-Anwendungen zu­greifen müssen. Dies ist etwa in Schulungszentren oder bei Softwareent­wicklern der Fall.

Sicherere IT-Arbeitsplätze

Zusätzlich macht die Serverlösung Arbeitsplatzsysteme sicherer: Die IT-Abteilung versorgt den zentralen Internetzugang mit aktuellen Sicher­heitsprogrammen, die dann gleichzeitig alle Rechner vor Angriffen schüt­zen. Viren oder Trojaner können auch deshalb keine einzelnen Rechner angreifen, weil diese sich nicht in die laufende Applikation oder in das aktuell geladene Betriebssystem mit ihren schädlichen Programmanteilen installieren können. Beim Ausfall eines Endgeräts gehen keine Daten ver­loren, da diese auf dem zentralen Server in einem Zwischenspeicher ge­sichert werden. Möchten die Anwender Daten zusätzlich lokal vorhalten, können sie diese über ein externes CD-ROM-Laufwerk oder einen Memorystick speichern. Da von den Arbeitsplätzen kein direkter Zugriff auf den Kern des zentralen Rechnersystems möglich ist, können die Mitarbeiter auch versehentlich keinen Schaden anrichten.

Erster Einsatz am Gymnasium

T-Systems hat die Client-Serverlösung gemeinsam mit dem Fachbereich Kommunikationssysteme der Universität Freiburg und dem Gymnasium Remigianum in Borken entwickelt. Ende November ging das System nach einer zweijährigen Zuverlässigkeitsprüfung erstmals in der Schule mit einem Arbeitsspeicher von einem Gigabyte in Betrieb. Das Pilotprojekt zeigt, dass mit der neuen Thin-Client-Variante eine administrationsfreund­liche Lösung umgesetzt wurde. Unternehmen, die dieses System nutzen wollen, können ihre bisherigen Rechner weiter verwenden. Damit ist ein langfristiger Investitionsschutz gewährleistet.

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