Entlassungen bei BZ-Medien: comedia fordert Verhandlungen

(PresseBox) (Basel, ) Basler Zeitung Medien (BZM) gibt bekannt, dass das Unternehmen weitere 24 Stellen in den Bereichen Druck und Vorstufe abbauen will. Dabei wird versucht, die Entlassungen ohne Einbezug der Gewerkschaften durchzusetzen. Die Mediengewerkschaft comedia wurde deshalb nur brieflich informiert, dass mit der Personalkommission bereits ein «ausgewogener Sozialplan» ausgearbeitet worden sei, der am kommenden Montag unterzeichnet werden soll.

Doch auch für die BZM gilt der im Gesamtarbeitsvertrag festgehaltene Artikel GAV Art. 407, der besagt, dass ein Sozialplan unter Zuzug der Vertragsparteien auszuhandeln ist. Die Mediengewerkschaft comedia erwartet also, dass sie zu den Verhandlungen eingeladen wird, und dass die Mitglieder der Personalkommission nicht unter Druck gesetzt werden, das vorbereitete Dokument vorgängig zu unterschreiben. Die Mitarbeitenden der BZM haben ein Recht darauf, in den Sozialplanverhandlungen auch von der Gewerkschaft vertreten zu werden.

Als im Februar der Verkauf der BZM an Bruno Tettamanti und Martin Wagner bekannt wurde, wies die Geschäftsleitung ein Gesprächsangebot seitens der Mediengewerkschaft comedia «mangels Themen» zurück. comedia sieht sich jetzt darin bestätigt, dass die neue Unternehmensleitung die Gespräche nur ablehnt, um ungestört die geltenden Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrags umgehen zu können.

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