Hochwasser: Probleme in den Anschlussnetzen, Störungsdienst 175 gibt Auskunft

(PresseBox) (Bern, ) Die Aufräumarbeiten im Interzentralen Netz von Swisscom sind zwar gut voran gekommen, die Schäden in den verschiedenen Anschlussnetzen, also zwischen den Zentralen und den Endkunden, brauchen zur Behebung aber unterschiedlich lange. An verschiedenen Orten dürfte die Störungsbehebung noch Tage, wenn nicht Wochen in Anspruch nehmen. Betroffen bleiben rund 2600 Sprach- und 4200-ADSL-Anschlüsse.
In der Zentralschweiz werden die Netzzentralen Melchtal und Melchsee-Frutt
(OW) höchst wahrscheinlich bis Mittwochabend wieder in Betrieb genommen.
Zugeschaltet wurden bereits die Breitbandanschlüsse (ADSL) im Raum Wolfenschiessen - Engelberg und Amsteg - Bristen. Die Reparaturarbeiten an der Zentrale Rynacht/Schattdorf haben begonnen. Wegen Kabelschäden bleiben diverse ADSL-Leitungen in und um Entlebuch und Willisau (LU) bis Mittwochabend (31. August 2005) unterbrochen.

Als Ersatz für die total beschädigte Zentrale Oey im Berner Oberland wurde mit Hilfe eines Militäreinsatzes ein mobiler 'Telefoncontainer' aufgestellt.
Voraussichtlich kann die Zentraleneinheit mit ihren 530 Telefon- und 180 Breitbandanschlüssen in der zweiten Septemberhälfte in Betrieb genommen werden. Auch die Schäden an den Zentralen Bönigen und Wilderswil sollten bis zum 24. September behoben sein.

Verschiedene Anschlussleitungen zwischen Endkunden und Zentralen dürften vielerorts in den Unwettergebieten bis auf weiteres unterbrochen bleiben.
Grund dafür sind nach wie vor durchnässte und mit Schlamm und Schutt verschüttete Kabelschächte und Leitungstrassees. Genauere Informationen über die Zeit der Störungsbehebung erfahren die betroffenen Kundinnen und Kunden über den Störungsdienst 175 von Swisscom.

Lesen Sie diese Medienmitteilung online http://www.swisscom.com/short?id=00220&lang=de

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