Alternative Antriebskonzepte auf breiter Front

Suzuki auf der Tokyo Motor Show 2011

(PresseBox) (Bensheim, ) Mit mehr als 1,5 Millionen Besuchern zählt die Tokyo Motor Show nicht nur zu den wichtigsten Messen der Welt, sondern ist auch Plattform für viele Weltneuheiten. Suzuki präsentierte in diesem Rahmen neue Konzepte rund um alternative Antriebsquellen.

Suzuki stellte sein Heimspiel auf der 42. Tokyo Motor Show 2011 vom 2. bis 11. Dezember 2011 zum wiederholten Male unter das Motto "Small Cars for a Big Future". Bereits seit Jahrzehnten zeichnet sich Suzuki durch höchste Klein- und Kleinstwagenkompetenz aus. Welches außergewöhnliche Potenzial Autos in kleinen Dimensionen und Motorräder mit Blick auf Kraftstoffeffizienz, Fahrfreude, Innovation, Leistung und Design in sich bergen, demonstrierte Suzuki auf der Tokyo Motor Show gleich mit mehreren Welt- und Japanpremieren auf der diesjährigen Tokyo Motor Show.

Suzuki Elektroscooter-Studie e-Let's
Die auf der Tokyo Motor Show erstmals der Weltöffentlichkeit vorgestellte Studie e-Let's ist ein Elektroscooter, der umweltfreundliche Null-Emissionen mit Alltagstauglichkeit verbindet. Das Revier des Einsitzers ist vor allem das Stadtgebiet. Der e-Let's wird durch einen leistungsstarken Radnabenmotor angetrieben. Er ist mit einem System zur Bremsenergierückgewinnung und einer Lithium-Ionen-Batterie ausgestattet und besitzt einen besonders kompakten und leichten Rahmen. So ausgerüstet, wiegt er nicht mehr, als ein vergleichbares Benzinmodell. Dafür bietet er die typischen Eigenschaften, die einen Elektroroller auszeichnen: eine beeindruckende Beschleunigung sowie Geräusch- und Vibrationsarmut bei null Emissionen. Die Batterie des e-Let's lässt sich an einer haushaltsüblichen Steckdose aufladen. Mit einer einzigen Ladung schafft der Scooter eine Reichweite von circa 30 km bei einer angenommenen Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h auf ebener Straße. Der leichte Elektroroller hat als Teilnehmer eines Hamamatsu-Stadtprogramms erste Probefahrten bereits erfolgreich hinter sich gebracht.

Suzuki Burgman Fuel Cell Scooter
Der Burgman Fuel-Cell Scooter wurde erstmals auf der Tokyo Motor Show 2009 vorgestellt. Auf der diesjährigen Messe zeigt sich der weiterentwickelte Motorroller erneut, nachdem er Praxistests in England und Japan unterzogen wurde. Es ist das erste vollständig mit Brennstoffzellen betriebene Fahrzeug, das in der Europäischen Union das Typengenehmigungsverfahren (WVTA) bestanden hat.

Suzuki GW250 Inazuma
Die GW250 Inazuma (Blitz) mit einem Hubraum von 250 cm³ wurde von Suzuki als neues Flagschiff für China entwickelt, dessen Bevölkerung dank anhaltendem Wirtschaftswachstum ihre Liebe zu Motorrädern entdeckt hat. Das Zweirad, das auf der Tokyo Motor Show seine Japanpremiere erlebte, wird in China produziert. Bis auf Weiteres wird dieses Modell nur im asiatischen Raum angeboten und erst nächstes Jahr, circa im Juli 2012, in Deutschland eingeführt.

Mikromobilität im Alltag mit dem Suzuki Q-concept
Der Q-concept steht für eine ganz neue Art der Mobilität. Das auffällige Concept Car lässt sich nicht nur optisch zwischen herkömmlichem Motorrädern und Pkw einordnen: Mit einer Gesamtlänge von 2,5 m und zwei hintereinander angeordneten Tandemsitzen ausgestattet, eignet er sich ideal, um kurze Alltagsstrecken in einem Radius von zehn Kilometern zu bewältigen. Der Q-concept ist ausgesprochen wendig und passt auch in die kleinste Parklücke. Gleichzeitig bietet er durch seine Fahrzeugkabine eine wettergeschützte und komfortable Alternative zum Motorrad. Den Q-concept gibt es in mehreren Versionen: So kann er mit einem Vordersitz für einen erwachsenen Fahrer und einer Rückbank mit zwei Kindersitzen ausgestattet werden oder auch als Transportfahrzeug mit nur einem Sitz und größerer Staufläche im Heck benutzt werden. In Städten, in denen Geschäfte, Schulen, Krankenhäuser und andere wichtige Einrichtungen schnell erreichbar sind, eröffnet der Q-concept von Suzuki den Bewohnern somit ganz neue Möglichkeiten der Mobilität.

Der Suzuki Regina: super sparsam, super sauber
Mit dem Regina feierte Suzuki in Tokyo die Weltpremiere eines Kleinwagens der nächsten Generation. Bei der Entwicklung des für den weltweiten Markt konzipierten Modells war Gewichtsreduktion ein wesentliches Ziel. So begeistert das Leichtgewicht mit geringen 730 kg. Ein weiterer Fokus der Suzuki-Ingenieure lag auf der Aerodynamik: Der cw-Wert des Regina liegt mindestens 10 Prozent niedriger, als bei aktuellen Modellen in diesem Fahrzeugsegment. Davon profitiert auch der Kraftstoffverbrauch: Als Benziner verbraucht der Regina sparsame 3,1 Liter auf 100 km (gemessen im JC08-Prüfzyklus). Der CO2-Ausstoß liegt bei klimafreundlichen 70 g/km.

Die vierte Generation des Suzuki Swift jetzt auch als Range-Extender-Version
Als weitere Weltpremiere betrat im Dezember der Swift Range Extender die Bühne auf Asiens wichtigster Automobilmesse. Für die vierte Generation seines Bestsellers Swift setzt Suzuki voll auf zukunftsweisende Technologien. Mit dem Swift Range Extender zeigt Suzuki seine Vision von umweltschonendem Fahrspaß. Leistung und Reichweite wurden dabei konsequent für kurze Alltagsstrecken optimiert. Distanzen von 20 bis 30 km legt der wendige Stadtflitzer allein im Batteriebetrieb zurück. Bei Bedarf lädt ein aus den japanischen Kei-Cars bekannter 660-cm³-Benzinverbrennungsmotor den Akku während der Fahrt auf, um so die Reichweite zu verlängern. Im Vergleich zu rein batteriebetriebenen Modellen verfügt der Swift Range Extender über einen kleineren Akku. Die Vorteile: Er lässt sich schneller laden, wiegt weniger, ist in der Produktion sehr ressourcenschonend und preisgünstiger.

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