Surteco will mit "Preis" gestärkt aus der Krise kommen

(PresseBox) (Buttenwiesen-Pfaffenhofen, ) .
- Konzernweites Verbesserungsprogramm soll deutliche Einspareffekte generieren
- Trotz spürbarer Umsatzrückgänge weiterer Abbau der Nettoverschuldung
- Mit Akquisitionen das eigene Portfolio für die Zukunft stärken

Mit "PREIS" möchte die SURTECO SE gestärkt aus der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise kommen, die auch bei dem weltweit aktiven Zulieferer der Bau- und Möbelindustrie zu spürbaren Umsatzreduktionen geführt hat. SURTECO zählt mit Oberflächenmaterialien auf der Basis von Kunststoffen und technischen Papieren zu den marktführenden Anbietern. Unter der Bezeichnung "PREIS 2010" implementierte der Konzern im Herbst vergangenen Jahres ein unternehmensweites Programm, das ab 2011 Einspareffekte von jährlich mehr als 10 Mio. Euro generieren soll.

Mit der "PREIS"-Initiative möchte SURTECO die Unternehmensabläufe durch alle Ebenen im In- und Ausland produktiver, rentabler, effizienter, innovativer und schneller gestalten. Primär geht es bei diesem mittel- bis langfristig angelegten Programm um Verbesserungen der operativen Effizienz im Vertrieb und Einkauf sowie beim Qualitätsmanagement und Umlaufvermögen.

Der Konzern sieht darin die Eckpfeiler, um weiter an dem strategischen Wachstumskurs als Markt- und Technologieführer festhalten zu können.Dazu gehört aber auch die Stärkung des eigenen Portfolios, das gezielt den veränderten Marktbedingungen und -erwartungen angepasst werden soll. Dabei will sich SURTECO nicht nur von wenig profitablen Geschäften verabschieden, sondern auch sich bietende Chancen zur Akquisition nutzen.

Die Finanzbasis hierfür ist entsprechend solide: Trotz des eminent schwierigen Umfelds - im ersten Quartal 2009 lagen die Umsatzerlöse um 22 Prozent unter den Vergleichszahlen des Vorjahres - konnte die SURTECO SE ihre Nettoverschuldung in diesem Zeitraum um 17,7 Mio. Euro weiter abbauen und somit das Gearing auf 87 Prozent verbessern. Mit eine Folge der bereits 2008 eingeleiteten Kostensenkungsprogramme und Anpassungsmaßnahmen, mit denen sich das Unternehmen vorausschauend auf die veränderten Rahmenbedingungen eingestellt hatte.

Die damit verbundenen Anstrengungen wird die SURTECO SE weiter verstärken.Mengenrückgänge von durchschnittlich 21 Prozent - in einigen Produktbereichen sogar bis zu 35 Prozent - nötigen den Konzern zum Handeln. Um ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig aufrecht zu erhalten, sieht sich die SURTECO SE dabei gegebenenfalls auch gezwungen, Anlagen und Standorte zu schließen oder Produktionen zu verlagern. So wurde beispielsweise die Melaminproduktion von Buttenwiesen nach Sassenberg verlagert. Das Kantenbandwerk in Montreal/Kanada wird nach der Produktionsverlagerung nach Brampton und Greensboro zum 30. September 2009 geschlossen. Betroffen ist auch der Personalbereich: Bis Ende 2009 wird der Konzern mindestens 250 Mitarbeiter weniger beschäftigen (Gesamtzahl der Mitarbeiter zum 31.12.2008: 2.137).

Mit den strategischen Geschäftseinheiten 'Papier' und 'Kunststoff' erwirtschaftete die SURTECO SE 2008 einen Konzernumsatz in Höhe von 403 Mio. Euro und lag damit um 3 % unter den Zahlen des vergangenen Jahres. Etwa ein Drittel davon erzielte die Gruppe im Inland (-4 %), das vor allem in der zweiten Jahreshälfte spürbare Rückgänge verzeichnen musste.Ähnliches gilt für den amerikanischen Markt, der in Summe um 15 % unter dem Vorjahr lag. Mit einem leichten Anstieg (+1 %) schloss das Europa- Geschäft ab, überwiegend durch die erstmalige, ganzjährige Konsolidierung von Gislaved.

Das operative Ergebnis (EBITDA) der SURTECO SE - belastet durch Aufwendungen (7,3 Mio. Euro) für die angesprochenen Restrukturierungsprogramme - reduzierte sich um 22 Prozent auf 58,3 Mio. Euro. Mit 6,8 Mio.Euro lag der Konzerngewinn um 79 Prozent unter dem Wert des Jahres 2007. Dennoch schüttet die SURTECO an ihre Aktionäre eine - wenn auch auf 35 Eurocent je Aktie gekürzte - Dividende aus.

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