Studie zu Status Quo und Perspektiven von E-Business-Plattformen in der Automobil- und Fertigungsindustrie

Vielzahl der Plattformen schmälert den Nutzen elektronischer Prozesse

(PresseBox) (Hallbergmoos, ) Die SupplyOn AG und der Wirtschaftsverband Stahl und Metallverarbeitung e.V. (WSM) präsentieren die Ergebnisse einer Studie über die heutige und zukünftige Nutzung von E-Business-Plattformen. Im Rahmen der Studie "E-Business-Plattformen in der Automobil- und Fertigungsindustrie: Status Quo und Perspektiven" wurden rund 750 Geschäftsführer und Entscheidungsträger aus Vertrieb, Logistik und anderen kundennahen Bereichen in Zulieferbetrieben sowohl zu den strategischen Herausforderungen der Branche als auch zu Verbreitungs- und Nutzungsstrukturen von elektronischen Business-Plattformen befragt.

E-BUSINESS-PLATTFORMEN BIETEN ERHEBLICHE EFFIZIENZPOTENZIALE Die Studienergebnisse zeigen, dass die elektronische Abwicklung von Transaktionsprozessen in der Automobil- und Fertigungsindustrie inzwischen State-of-the-Art ist. Dabei bietet die Kommunikation über E-Business-Plattformen aus Sicht der Zulieferer vor allem im Hinblick auf schnellen Datenzugriff, hohe Datenaktualität sowie die Vermeidung manueller Abläufe und Medienbrüche signifikante Effizienz- und Qualitätsvorteile (Grafik 1: Wo sehen Sie die Vorteile von E-Business-Plattformen). Aufgrund dieser Vorteile sehen die Befragten in der Digitalisierung von Prozessen mit Kunden ein wichtiges Instrument, um Herausforderungen, wie dem steigenden Preis- und Innovationsdruck, hohen Qualitätsanforderungen sowie dem globalen Wettbewerb, zu begegnen.

FEHLENDE STANDARDISIERUNG ALS EFFIZIENZ-KILLER Die Vorteile, die eine intensive elektronische Prozessabwicklung bietet, können heute jedoch nicht voll ausgeschöpft werden. Als problematisch wird in erster Linie die Vielzahl der eingesetzten kommerziellen und unternehmensindividuellen Plattformen sowie die fehlende Standardisierung angesehen: 80 Prozent der Befragten sehen darin ein großes Hindernis für einen effektiven Einsatz digitaler Prozesse.

Die Vielfalt der im Markt eingesetzter Plattformen, die zum überwiegenden Teil lediglich sporadisch genutzt wird, führt zu zahlreichen Problemen in der Kommunikation mit Kunden, verursacht vor allem durch hohen Administrations- und Schulungsaufwand sowie durch uneinheitliche Prozesse und inkompatible Daten (Grafik 2: Wo sehen Sie die Probleme bei der Nutzung unterschiedlicher Plattformen).

Die Teilnehmer der Untersuchung fordern deshalb einheitliche Industriestandards und äußern mit überwiegender Mehrheit den Wunsch, mit möglichst vielen ihrer Kunden über eine Plattform kommunizieren zu können. Dabei legen sie großen Wert auf eine möglichst vollständige elektronische Abdeckung branchenspezifischer Prozesse in Logistik, Einkauf, Qualitäts- und Finanzmanagement. Außerdem erwarten sie von den Anbietern von E-Business-Plattformen eine hohe Verfügbarkeit der Lösungen sowie ein hohes Serviceniveau, sprich eine rund um die Uhr verfügbare Hotline in Landessprache sowie ein umfassendes Schulungsangebot.

SupplyOn AG

Die SupplyOn AG ist mit mehreren tausend Kunden aus über 70 Ländern der größte Anbieter von webbasierten Services für Supply-Chain-Management in der Automobil- und Fertigungsindustrie. Das Lösungsportfolio umfasst die Bereiche Einkauf, Entwicklung, Logistik, Finanzen sowie Qualität und ermöglicht eine transparente und effiziente Kommunikation mit Geschäftspartnern. Über SupplyOn wird ein Transaktionsvolumen von über 50 Milliarden Euro pro Jahr abgewickelt.

Das Unternehmen mit Sitz in Hallbergmoos bei München erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von mehr als 20 Millionen Euro.

SupplyOn zählt zu seinen Kunden namhafte Industrieunternehmen wie BERU, BMW, Bosch, Continental, DEUTZ, Georg Fischer, Kautex Textron, Hella, MANN+HUMMEL, Schaeffler, Schindler, Webasto und ZF. Weltweit setzen mehr als 75 Prozent der Top-100-Automobilzulieferer in der Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern auf SupplyOn.

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