suissetec DV in Brig: Verstärktes Engagement im Bereich Energieeffizienz

(PresseBox) (Brig, ) An der Delegiertenversammlung des Schweizerisch-Liechtensteinischen Gebäudetechnikverbandes suissetec vom 26. Juni 2009 in Brig herrschte Aufbruchstimmung. Der Verband verstärkt sein Engagement im Bereich der Energieeffizienz - auch auf politischer Ebene.

Verbandspräsident Peter Schilliger kommentierte vor rund 150 Delegierten und Gästen die neuesten wirtschaftlichen Entwicklungen. Gleichzeitig erinnerte er daran, wie wichtig es gerade zu Krisenzeiten ist, Chancen zu erkennen und zu nutzen. «Das Thema Energie ist in unseren Branchen nach wie vor absolut prioritär. Was immer mit Energie zu tun hat, hat auch einen wesentlichen Bezug zur Gebäudetechnik. Wir müssen bereit zu sein für neue Entwicklungen, die unserem Wirtschaftszweig auf lange Sicht Prosperität und letztlich das Überleben sichern», so Schilliger.

Der Verband selbst sorgt dafür, dass die Mitglieder unter optimalen Rahmenbedingungen wirtschaften können, und dass ihre Anliegen gehört werden. Jüngster Erfolg auf politischer Ebene ist das einstimmig verabschiedete Postulat der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) des Nationalrates. Sie fordert vom Bundesrat, dass auch Personen aus dem Ausbaugewerbe die Ausbildung zum Experten für den «Gebäudeenergieausweis der Kantone» offen steht. Damit stellt sich die UREK klar hinter die Ansprüche von suissetec. Direktor Hans-Peter Kaufmann: «Wir fordern schon seit Beginn der Diskussionen um den Gebäudeenergieausweis in der Schweiz, dass die Profis der Gebäudetechnik an vorderster Stelle mit dabei sind.»

Überbetriebliche Kurse gestärkt

Im Rahmen der statutarischen Geschäfte führte die Delegiertenversammlung eine flexiblere Handhabe ein bezüglich Beiträge an die überbetrieblichen Kurse. Bisher hatte suissetec an die überbetrieblichen Kurse für alle Berufe einheitliche Jahresbeiträge von 600 Franken pro Lehrjahr und Lernendem ausgerichtet. Im neuen System sind die Beiträge abgestuft nach Anzahl der überbetrieblichen Kurstage im jeweiligen Lehrberuf. Dem Verband entstehen Mehrkosten von circa 600'000 bis 650'000 Franken pro Jahr, dafür werden die überbetrieblichen Kurse gestärkt. Die Delegierten setzten damit ein Zeichen für die solidarische Bildungsfinanzierung innerhalb des Verbandes.

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