SWR-Intendant zog positive Bilanz der Ära Steul

Landessenderdirektor Baden-Württemberg in Baden-Baden verabschiedet

(PresseBox) (Baden-Baden/Stuttgart, ) Als herausragende Pionierleistung beim Aufbau des Landessenders bezeichnete der Intendant des Südwestrundfunks (SWR), Peter Boudgoust, die Arbeit von Willi Steul während der vergangenen elf Jahre. Steul, der seit 1998 an der Spitze der Landessenderdirektion Baden-Württemberg steht, wird zum 1. April 2009 neuer Intendant des Deutschlandradios. Auf Vorschlag von SWR-Intendant Peter Boudgoust wählte der Landesrundfunkrat Baden-Württemberg bei seiner heutigen Sitzung (Freitag, 6. März 2009) in Baden-Baden Ingrid Felgenträger zur Nachfolgerin von Willi Steul.

Boudgoust würdigte Steul als Landessenderdirektor, der in den mehr als zehn Jahren seit der Fusion das Landesprogramm Baden-Württemberg im SWR konsequent weiterentwickelt habe. Boudgoust: "Wir sind qualitativ besser und gleichzeitig auch quantitativ erfolgreicher geworden. Wir haben das Profil des Landes in den Landesprogrammen in Hörfunk und Fernsehen geschärft. Und das war keine leichte Operation: Wir sind moderner geworden, ohne unser Stammpublikum zu verprellen. Innovative Formate wie das landespolitische Magazin 'Zur Sache Baden-Württemberg' zeigen: Es ist möglich, ein modernes, erfolgreiches Programm zu machen, ohne den Anspruch an die harte, die hart recherchierte politische Berichterstattung aufzugeben. Diese positive Bilanz haben wir natürlich zuallererst Willi Steul zu verdanken. Er hat den Landessender in dieser Zeit vorangebracht."

Der Vorsitzende des Landesrundfunkrates Baden-Württemberg, Volker Stich, sagte, dass Steul in seiner Amtszeit die baden-württembergische Rundfunklandschaft nachhaltig erfolgreich neu geprägt und neue Maßstäbe für die programmliche und wirtschaftliche Optimierung eines öffentlichen Rundfunkunternehmens gesetzt habe. Stich: "Die Arbeit von Willi Steul und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in diesen elf Jahren hat gezeigt: Für die Zukunft des SWR, für seine Akzeptanz beim Publikum und in der Rundfunkpolitik, ist der Landessender Baden-Württemberg aufgrund seiner besonderen publizistischen Funktion, seiner Bedeutung für das kulturelle Leben des Landes und für die Identität des regional geprägten Baden-Württemberg ein großer Aktivposten."

Landessenderdirektor Willi Steul zog eine positive Bilanz seiner Amtszeit. Steul: "Unsere Programme stehen heute sehr viel besser da als vor zehn Jahren. Sie sind modern, der Zeit gemäß und sie werden von immer mehr Menschen als 'ihre' Programme akzeptiert und gemocht. Dasselbe gilt für unser Fernsehen. 'Unser Drittes' in Baden-Württemberg liegt in der Akzeptanz-Bilanz des Jahres 2008 gleichauf mit dem WDR. Das war lange unser Ziel. Wir haben die Qualität der Landesprogramme in den vergangenen Jahren signifikant gesteigert und wir liefern unseren Zuschauern und Zuhörern - sei es im Unterhaltungs-, im Nachrichten- oder Informationsbereich - heute ansprechende Angebote bei deutlich gesunkenen Kosten."

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