Psychotherapeutische Beratung für Studierende

Hochschulen und Studentenwerk Hand in Hand

(PresseBox) (Karlsruhe, ) Immer öfter gelangen - bereits Erstsemester - bei Ihrem Studium in eine Sackgasse. Prüfungsstress, Einsamkeit, Zukunfts- und Versagensängste sind Probleme, die den Studienerfolg gefährden und die Lebensfreude beeinträchtigen. Jetzt lädt die Psychotherapeutische Beratungsstelle (PBS) des Studentenwerks Karlsruhe die Vertreter der Hochschulen, der Studierenden sowie des Ministeriums zu einem Round Table ein, um über psychische Probleme im Studium zu informieren und gemeinsame Veränderungsstrategien zu erarbeiten.

Wie aktuell und dringend das Thema ist, zeigte bereits die große Besucherzahl bei der Einweihung der neuen Räume der Psychotherapeutischen Beratungsstelle in der Rudolfstraße im Januar 2009. "Psychische Probleme im Studium betreffen eine Gruppe von 20-25% der Studierenden. Dabei handelt es sich in der Mehrzahl nicht um untalentierte oder labile Studierende, sondern um begabte junge Menschen", meint Sabine Köster, Leiterin der Beratungsstelle. "Ein gangbares Studium wünschen sich nicht nur die Studierenden selbst, auch die Hochschulen in Karlsruhe und Pforzheim haben ein berechtigtes Interesse daran und tragen Verantwortung dafür, dass Studierende erfolgreich studieren und Schwierigkeiten überwinden können", führt sie weiter aus.

Psychische Schwierigkeiten im Studium sind teuer, sowohl für die Studierenden selbst wie auch für die Hochschulen: Das Ausbildungspaket kann von Studierenden mit psychischen Problemen nicht adäquat genutzt werden. Es werden Prüfungswiederholungen und Härteanträge nötig, die Studiendauer verlängert sich, es kommt zu Studienfachwechseln und -abbrüchen. Dadurch entsteht ein erheblicher zeitlicher und finanzieller Mehraufwand, nicht nur für die Studierenden selbst, sondern auch für die Hochschulen. Letzten Endes sinken die Absolventenzahlen.

Der Round Table am Montag, den 23. März 2009 findet auf Wunsch und Anregung der Hochschulen statt und ist prominent besetzt. Neben dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sitzen die Rektorate der Universität, der Pädagogischen Hochschule, der Hochschule für Technik und Wirtschaft, der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, sowie das House of Competence, das Akademische Auslandsamt, der AStA und das Studentenwerk an einem Tisch, um sich über künftige, gemeinsame Strategien auszutauschen.

Auf der Agenda des Round Table steht die Bearbeitung der folgenden Fragen:

- Welche Auswirkungen haben die Studienreformen (Bachelor/ Master) auf den Studienalltag? Welche besonderen Belastungen ergeben sich daraus für die Studierenden und für die Lehrenden?
- Wie können Hochschulen und Beratungsstelle auf diese veränderten Studienbedingungen reagieren? Welche Unterstützung für Studierende erscheint sinnvoll und notwendig?
- Welcher Beratungsbedarf besteht bei Hochschulangehörigen?
- Welche Formen der Kooperation zwischen den Hochschulen und dem Studentenwerk Karlsruhe sind denkbar?

Über die Psychotherapeutische Beratungsstelle des Studentenwerks Karlsruhe

Die Psychotherapeutische Beratungsstelle besteht seit 32 Jahren als Angebot des Studentenwerks Karlsruhe und hat gegenwärtig 7 feste Mitarbeiter.
Im Wesentlichen gliedert sich die Arbeit der PBS in zwei Haupttätigkeiten:
Zum einen bietet die PBS Beratungsgespräche für Studierende der Hochschulen in Karlsruhe und Pforzheim sowie für KommilitonInnen, Eltern und DozentInnen, die sich um einen Studierenden Sorgen machen und ihm helfen wollen.
Zum anderen umfasst das Angebot Workshops zu studienrelevanten Themen wie zum Beispiel Entspannungstraining, Prüfungsangst und Arbeitsschwierigkeiten.

2008 haben 869 Klienten das Beratungsangebot der PBS wahrgenommen (2006: 713, 2007: 782) und wurden dabei insgesamt 3823 Stunden beraten.

Alle Beratungsangebote der PBS sind kostenlos und unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht.

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