Jugend forscht Sieger auf der CeBIT 2009 in Hannover

Nachwuchswissenschaftler präsentieren innovative Projekte im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie

(PresseBox) (Hamburg/Hannover, ) Sechs Jugend forscht Sieger zeigen ab morgen ihre innovativen Arbeiten auf der weltgrößten Computermesse in Hannover. Am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Halle 9 präsentieren die Jungforscher ihre Projekte Besuchern aus aller Welt. Noch bis zum 8. März 2009 nutzen mehr als 4300 Aussteller aus 69 Ländern die internationale Plattform zum Erfahrungsaustausch über aktuelle Branchentrends und für Produktpräsentationen.

Carsten Pfeffer (19) und Sarah Westrop (20) aus Bremen entwickelten ein Computerprogramm, mit dem Menschen anhand ihrer Körperproportionen identifiziert werden können. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren, bei denen nur einzelne Körperteile analysiert werden, erfasst die Software die gesamten Proportionen eines Menschen. Durch den Abgleich verschiedener Umrisse lässt sich dann feststellen, ob die Person bereits bekannt ist. Mit ihrem innovativen Projekt wurden die Schüler im vergangenen Jahr Landessieger in Bremen im Fachgebiet Mathematik/Informatik.

Einen neuartigen Datenspeicher präsentieren Jannes Gladrow (20), Michael Noll (18) und Dominik Hangleiter (18) aus Braunschweig. Die drei jungen Wissenschaftler nutzten sogenannte Spiropyrane - Moleküle, deren chemische Bindungen sich durch Licht umkehrbar verändern lassen - als Datenspeicher.Diese haben den Vorteil, dass sie über eine größere Speicherkapazität als eine herkömmliche DVD verfügen und sich zudem immer wieder neu beschreiben lassen. Beim Jugend forscht Finale 2008 wurden die Schüler mit dem Preis der Bundesministerin für Bildung und Forschung für die beste interdisziplinäre Arbeit ausgezeichnet.

Tobias Wenzel (20) gelang es nicht nur, professionelle Hologramme herzustellen.Darüber hinaus entwickelte er auch optische Bauteile wie Strahlteiler und Spiegel. Diese sogenannten Holografisch-Optischen Elemente dürften künftig in der Technik eine immer größere Rolle spielen, etwa für die Ferngläser und DVD-Player von morgen. Beim 43. Bundeswettbewerb von Jugend forscht gewann der Nachwuchswissenschaftler aus Berlin den 4. Preis im Fachgebiet Physik.

"Die ausgestellten Arbeiten zeigen eindrucksvoll, dass Jugend forscht im ITBereich über ein großes Potenzial an begabten, zielstrebigen und leistungsstarken jungen Erfindern verfügt", sagt Dr. Uta Krautkrämer-Wagner, Geschäftsführerin der Stiftung Jugend forscht e. V. "Die CeBIT bietet diesen jungen Menschen eine ideale Plattform, mit Experten aus der Wirtschaft ins Gespräch zu kommen und wertvolle Kontakte zu knüpfen."

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