Jugend forscht Preisträger starten beim weltweit größten Schülerwettbewerb Intel ISEF in den USA

61. Intel International Science and Engineering Fair vom 9. bis 14. Mai 2010 in San Jose, Kalifornien

(PresseBox) (Hamburg/San Jose, ) Zwei der besten deutschen Nachwuchsforscher messen sich ab kommenden Sonntag bei der 61. Intel International Science and Engineering Fair (Intel ISEF) in San Jose, Kalifornien mit mehr als 1500 jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt. Die Teilnehmer zwischen 14 und 21 Jahren stammen aus über 50 Ländern und präsentieren ihre Projekte in 17 Wettbewerbsdisziplinen einer internationalen Expertenjury.

Die deutschen Teilnehmer konnten sich durch ihren Erfolg beim Jugend forscht Finale 2009 für den bedeutendsten internationalen Wettbewerb für Nachwuchswissenschaftler qualifizieren. Maximilian Reif (15) vom Justusvon-Liebig-Gymnasium in Neusäß präsentiert sein Projekt, mit dem er den dritten Preis im Fach Mathematik/Informatik gewann. Er entwickelte eine clevere Handy-Software namens X-Finder, die verloren gegangene Mobiltelefone aufspürt. Man schickt einfach eine SMS an das verschwundene Handy, das über die Satellitennavigation GPS verfügen muss und auf das der X-Finder aufgespielt ist. Das Handy antwortet ebenfalls per SMS und verrät seine Koordinaten. So ist es problemlos zu orten. Die gleiche Technik, so hofft der Jungforscher, könnte auch verirrte Senioren oder Kinder aufspüren helfen - und zwar ohne zusätzliche Telefonkosten.

Ebenfalls in den USA dabei ist Justin Müller von der Europaschule Gymnasium Westerstede, der beim Bundeswettbewerb 2009 den vierten Preis im Fachgebiet Biologie errang. Der 17-Jährige beschäftigte sich mit dem Nährstoffhaushalt des Hollweger Moors in Niedersachsen. Moore speichern große Mengen an Kohlendioxid und regulieren so den CO2-Haushalt der Atmosphäre. Werden sie jedoch künstlich entwässert, etwa um die Fläche landwirtschaftlich zu nutzen, geben die Moore das gespeicherte Kohlendioxid wieder in die Atmosphäre ab.

Der Jungforscher untersuchte, inwieweit es sinnvoll ist, Moore zu renaturieren, um den schädlichen Auswirkungen auf das Klima entgegenzuwirken.

Den Nachwuchswissenschaftlern winken bei der ISEF Preise im Gesamtwert von vier Millionen US-Dollar sowie Stipendien und die Teilnahme an Praktika und Forschungsreisen. Die Preisverleihung findet am Freitag, den 14. Mai 2010 im San Jose State University Events Center statt. "Bei der Intel ISEF können unsere Jungforscher Talente aus aller Welt treffen", betont Dr. Jörg F. Maas, Geschäftsführer der Stiftung Jugend forscht e. V. "Künftig möchten wir Jugend forscht und die Intel ISEF als Flagschiffe der Nachwuchsförderung in ihren Ländern noch stärker vernetzen."

Die ISEF ist der weltweit größte vorakademische wissenschaftliche Wettbewerb und wird von der Non-Profit-Organisation "Society for Science & the Public" koordiniert. Seit 1996 unterstützt die Intel Corporation den Wettbewerb als Titelsponsor. Ziel ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Zusammenarbeit zwischen jungen Forschern.

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