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Deutsche Erfolge beim weltweit größten Schülerwettbewerb Intel ISEF in den USA
Jugend forscht Sieger mit insgesamt zehn Preisen ausgezeichnet
Im Fachgebiet Mathematik errangen Fabian Henneke und Danial Sanusi aus Bremen einen mit 3.000 US-Dollar dotierten ersten Preis. Die beiden 19-Jährigen überzeugten die Jury in Pittsburgh mit ihrer mathematischen Untersuchung mehrdimensionaler geometrischer Objekte. Zusätzlich wurden sie mit dem ersten Preis der American Mathematical Society im Wert von 1.000 US-Dollar ausgezeichnet.
Über insgesamt vier Preise konnte sich Carolin Lachner aus Lörrach freuen. Sie präsentierte in den USA ein selbst entwickeltes Analyseverfahren, mit dem sie ein spannendes physikalisches Phänomen analysiert hatte: die sogenannte Wasserbrücke. Diese entsteht, wenn zwischen zwei Gläsern mit Wasser eine Hochspannung angelegt wird. Die 18-Jährige gewann einen zweiten Preis im Fachgebiet Physik und Astronomie im Wert von 1.500 US-Dollar. Ferner erhielt sie einen mit 1.000 US-Dollar dotierten Preis der National Aeronautics and Space Administration (NASA), Aktien der United Technologies Corporation im Wert von 3.000 US-Dollar sowie als Sonderpreis der K. T. Li Foundation die Teilnahme an der Taiwan International Science Fair.
Für ihre spezielle, in die Fensterscheibe integrierte Antenne, die eine optimale drahtlose Kommunikation per Handy oder WLAN auch bei Wärmeschutzverglasung ermöglicht, wurde Linn Bieske (18) aus Ilmenau mit einem zweiten Preis im Fachgebiet Elektro- und Maschinentechnik im Wert von 1.500 US-Dollar ausgezeichnet. Darüber hinaus gewann sie als Sonderpreis eine attraktive Studienreise zur Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) in Genf.
Gabriel Salg (17) aus Weibersbrunn und Nicolas Scheidig (17) aus Oberbessenbach in Bayern waren mit ihrer chemischen Zauberformel zur Beseitigung von Mundgeruch erfolgreich. Die beiden Jungforscher gewannen einen mit 1.500 US-Dollar dotierten zweiten Preis im Fachgebiet Chemie.
Der 19-jährige Philipp Peter aus Bremen errang ebenfalls einen dritten Preis der NASA im Wert von 1.000 US-Dollar. Er stellte seine computergesteuerte Faserwickelmaschine vor, die mit geringer Wartung auskommt und Faserverbundwerkstoffe besonders kostengünstig produzieren kann.
„Das erfolgreiche Abschneiden unserer Jugend forscht Preisträger beweist, dass die Bundesrepublik über talentierte und leistungsstarke junge Forscher und Erfinder verfügt, die auch im internationalen Vergleich überzeugen können“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V.
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