Der katalanische Minister für Innovation, Universitäten und Unternehmen, Josep Huguet i Biosca, verstärkt Kooperationen mit Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg

(PresseBox) (Stuttgart, ) Der katalanische Minister Josep Huguet i Biosca und eine Delegation von 15 Vertretern aus Politik und Forschung machen sich diese Woche ein Bild über die Forschungsaktivitäten in Baden-Württemberg. Vom 8. bis 10. Juli besucht die Delegation zwei Max-Planck Institute, das Institut für Festkörperforschung und das Institut für Metallforschung sowie zwei Fraunhofer Institute, das FHG ICT und das FHG IPA. Ebenso auf dem Programm steht am Donnerstag der Besuch am KIT (Karlsruhe Institute of Technology) in Karlsruhe. Im Mittelpunkt stehen technologische Kooperationen zwischen Katalonien und Baden-Württemberg.

"Katalonien ist als eine der Regionen der "Vier Motoren für Europa" ein wichtiger Innovationspartner für die Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg. Wir wollen den Austausch zwischen Forschern und Unternehmen intensivieren und gemeinsame EU-Forschungsprojekte anstoßen", betonte Dr. Petra Püchner, Geschäftsführerin des Steinbeis-Europa-Zentrums Stuttgart bei der Begrüßung des katalanischen Forschungsministers am 08.Juli 2009 in Stuttgart. Darüber hinaus gehe es darum, den transnationalen Technologietransfer mit Katalonien zu verstärken. Das Steinbeis-Europa-Zentrum geht hier mit seinen aktuell über 30 transnationalen EU-Projekten und Partnerschaften mit 10 Organisationen in Spanien mit gutem Beispiel voran.

Über das Modell Steinbeis informierte Prof. Heinz Trasch, Vorstandsvorsitzender der Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung mit insgesamt über 760 Steinbeis-Unternehmen. Er brachte dabei zum Ausdruck, dass ein gut funktionierender Wissens- und Technologietransfer an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft der jeweiligen Region deutliche Wachstumsimpulse gibt. Diese Zusammenarbeit hilft den kleinen und mittleren Unternehmen, sich im Wettbewerb zu behaupten, oder mit neuen innovativen Produkten, Prozessen oder Dienstleistungen neue Märkte anzugehen und dadurch Wachstum zu generieren.

Das Steinbeis-Europa-Zentrum und die Steinbeis-Stiftung spielen eine wichtige Rolle im landesweiten Transfersystem. Insbesondere der Europabeauftragte des Wirtschaftsministers des Landes Baden-Württemberg und das von ihm geleitete Steinbeis-Europa-Zentrum bieten Zugang zu europäischen Netzen und zum Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union.

Die Reise wurde von ACC1Ó CIDEM|COPCA Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Steinbeis-Europa-Zentrum organisiert. ACC1Ó ist als öffentliche Organisation der Landesregierung von Katalonien bereits seit 1990 als COPCA - Zentrum zur Handelsförderung von Katalonien in Stuttgart präsent. Durch die in jüngster Zeit initiierte Zusammenlegung von COPCA (Internationalisierung) und CIDEM (Innovation) in ACC1Ó wird das Stuttgarter Büro ebenso wie die weiteren 34 COPCA-Büros weltweit nicht nur katalanische Unternehmen sondern auch Technologiezentren und Forschungseinrichtungen dieser Region bei ihrer Internationalisierung unterstützen.

Steinbeis-Europa-Zentrum

Das Steinbeis-Europa-Zentrum (SEZ) hat zur Aufgabe, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg zu Fragen der europäischen Forschungsprogramme und bei Technologiekooperationen zu unterstützen. Mit Standorten in Stuttgart und Karlsruhe leistet das SEZ Hilfestellung bei der Auswahl der Förderprogramme, Antragstellung und Durchführung grenzüberschreitender Projekte, bei Partnersuche, Projektmanagement, Technologietransfer und bei der Entwicklung regionaler Innovationsstrategien. Das Steinbeis-Europa-Zentrum ist die Nationale Kontaktstelle für KMU in Baden-Württemberg im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technik. Zugleich agiert es als EU-Beratungsstelle für die Hochschulen in Baden-Württemberg. Seit dem Jahr 2008 ist das SEZ Partner im Enterprise Europe Network der Europäischen Kommission. Zuvor war es Teil des Innovation Relay Centre Netzwerks (1995 - 2008) der EU.

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