Basis für Innovationen liegt in den Unternehmensdaten

18. Steeb Mittelstandsforum in Mainz

(PresseBox) (Abstatt / Mainz, ) Das SAP-Systemhaus Steeb Anwendungssysteme GmbH hat auf dem 18. Steeb Mittelstandsforum in Mainz dargelegt, welchen Nutzen und Vorteil innovative SAP-Lösungen mittelständischen Unternehmen bieten. In Gesprächen mit diesen Unternehmen haben laut Studien des Marktforschungsinstituts RAAD Consult die IT-Verantwortlichen noch Potenzial für Prozessverbesserungen und Kostensenkungen aufgezeigt. Im Vergleich zu Großunternehmen würden sie vergleichsweise viel betreuungsintensive Eigenentwicklungen und relativ wenig Standardsoftware nutzen.

In seinem Eröffnungsvortrag erläuterte Steeb-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Kemna, dass gute Innovationen mindestens in einem der Bereiche Zeit, Kosten, Qualität und Flexibilität erkennbaren Nutzen stiften. Damit würden Innovationen dazu beitragen, den Lebenszyklus von Unternehmen und den Marktzyklus von Produkten zu verlängern. Prozess- und Produktinnovationen setzen laut Kemna qualitativ hochwertige Daten voraus. „So können Unternehmen beispielsweise Daten gezielt abrufen und daraus Informationen gewinnen, um ein tieferes Kundenverständnis zu erhalten. Die Daten bilden die Grundlage für Informationen zur Unternehmensführung und -kontrolle und damit für ein optimales Risikomanagement und die Einhaltung gesetzlicher Auflagen sowie ein optimales Reporting an die Interessengruppen, wie beispielsweise Eigentümer, Kunden oder Banken“, so Kemna. Das Management und die Analyse von Daten haben laut einer aktuellen Umfrage den größten Einfluss auf die Innovationsfähigkeit von Unternehmen.

Anhand konkreter Beispiele verschiedener Referenzkunden zeigte Kemna auf, wie mittelständische Unternehmen innovative Projekte auf der Grundlage von SAP-Lösungen erfolgreich verwirklicht haben. So konnte ein Baumarktzulieferer durch Prozessinnovationen die Transparenz in Logistik und Versand erhöhen. Dadurch gelang es, die Anzahl der Fehllieferungen und der damit verbundenen Strafzahlungen deutlich zu senken sowie die Durchlaufzeit von 8 Tagen auf 1,5 Tage zu verkürzen. Einem Pharmaunternehmen gelang es, durchgängige, voll integrierte Prozesse vom Kunden über das Unternehmen zum Lieferanten und wieder zurück abzubilden. Die Vorteile sind insbesondere Zeitersparnis und somit geringere Prozesskosten, keine Medienbrüche und eine schnellere Anpassbarkeit an Marktanforderungen gegenüber dem Wettbewerb. Ein Getränkefachgroßhändler konnte seine Wettbewerbsfähigkeit durch den Einsatz einer neuen Technologie erhöhen. Mit Adaptive Computing Infrastructure (ACI) kann der Großhändler seine Systemlandschaft zu einem beliebigen Zeitpunkt auf einem oder mehreren beliebigen Servern betreiben. Damit ist es gelungen, die laufenden Kosten pro Jahr um zwei Drittel zu senken. „Sämtliche Innovationen setzen auf einem klaren Geschäftsmodell auf. Sie wurden durch den Einsatz von SAP-Lösungen und die Einführung unserer Berater in die Praxis umgesetzt“, erläuterte Kemna. Die Rolle von Steeb, einer hundertprozentigen SAP-Tochter, beschrieb Kemna dabei mit dem Motto „SAP heißt es, Steeb macht es“.

Über den Markt von Standardsoftware im Mittelstand berichtete Nils Niehörster, Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts RAAD Consult. Der Senior Analyst ging in seinem Vortrag „Mittelstand – schwer zu fassen“ zuerst auf die unterschiedlichen Definitionen des Begriffs „Mittelstand“ ein. In Anlehnung an die EU bezeichnet das Institut Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern als Mittelstand. Aus den Marktanalysen von RAAD gehe hervor, dass SAP im Mittelstand seinen Marktanteil in den letzten Jahren kontinuierlich ausbauen konnte. „Über zwei Drittel alle SAP-Kunden in Deutschland sind mittlerweile Unternehmen weniger als 500 Mitarbeitern. Das illustriert welche Entwicklung SAP in den letzten Jahren als Anbieter von Systemen für mittelständische Unternehmen umgesetzt hat. Außerdem nimmt der Marktanteil von SAP zu, je größer die Unternehmen sind“, beschreibt Niehörster den Markt für Enterprise Applications in Deutschland. Für SAP habe das Engagement im Mittelstand einen hohen Stellenwert. Schließlich habe man dort in den letzten Jahren den mit Abstand höchsten Zuwachs an neu gewonnen Kunden.

Auffallend sei dabei, dass Unternehmen, die SAP-Lösungen einsetzen, generell mehr Standardkomponenten - wie Finanzwesen, Personalwesen, Kundenbeziehungsmanagement, Zulieferermanagement, Business Intelligence und Dokumentenmanagement - nutzen als andere Unternehmen. Zwar zwinge die Standardsoftware die Unternehmen in einen engeren Rahmen, gleichzeitig erhöhe dieser aber auch die gewünschte Planungssicherheit und Produktivität. Der Marktanalyst verwies außerdem darauf, dass die IT-Leiter von Mittelständlern im Vergleich zu CIOs von Großunternehmen zumeist eine unterschiedliche Rolle hätten. „Die IT-Leiter von Mittelständlern haben einen viel kleineren Mitarbeiterstab und sind eher technisch orientiert. Ihre Aufgabe ist es hauptsächlich, die Geschäftsstrategie und die Innovationen operativ umzusetzen und weniger, diese zu entwickeln.“

Beim Steeb Mittelstandsforum werden jedes Jahr die neuesten Entwicklungen im Bereich Unternehmenssoftware vorgestellt sowie neue Strategien für die Zukunft der mittelständischen Wirtschaft diskutiert. Im Zentrum der Konferenz standen rund 30 praxisorientierte Fachvorträge. Darüber hinaus gab die Veranstaltung den über 300 Teilnehmern Gelegenheit, persönliche Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu pflegen und Geschäftsbeziehungen zu knüpfen.
Das nächste Steeb Mittelstandsforum findet am 20. und 21.09.2006 im Kongress- und Kulturzentrum Fulda statt.


Ansprechpartner für Fragen zu RAAD Consult-Analysen:
RAAD Consult GmbH
Frau Anja Underbrink
Am Stadtgraben 48
48143 Münster
Telefon: +49 (251) 4 88 0-0
Telefax: +49 (251) 4 88 0-299
Internet: http://www.raad.de
E-Mail: a.underbrink@raad.de

all for one Steeb

Die Steeb Anwendungssysteme GmbH, Abstatt bei Heilbronn, zählt mit über 1.000 mittelständischen Kunden zu den führenden SAP-Lösungsanbietern und den größten AS/400-Softwarehäusern in Deutschland. Der IT-Lösungsanbieter unterstützt seine Kunden mit vorkonfigurierten Festpreisangeboten und einem umfangreichen Serviceangebot. Branchenschwerpunkte sind die Fertigungsindustrie, der Großhandel sowie die Dienstleistungsbranche. Im Geschäftsjahr 2006 erwirtschaftete das hundertprozentige SAP-Tochterunternehmen einen Umsatz von 61,6 Millionen Euro und beschäftigt derzeit über 200 Mitarbeiter.

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