Streik schadet allen - Einigungschancen ausloten

MVG-Chef Herbert König erklärt zum aktuellen Stand der Tarifauseinandersetzung

(PresseBox) (München, ) "Alle Tätigkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der MVG haben nur einen Zweck: Unsere Kunden zu befördern und ihnen dabei möglichst den gewohnten Service zu bieten. Das bedeutet auch: Einen Streik bei der MVG, der nicht sofort oder jedenfalls kurzfristig Auswirkungen auf die Fahrgäste hat und über kurz oder lang Arbeitsplätze gefährdet, gibt es nicht. Streik im Nahverkehr nützt folglich niemandem und schadet allen, auch den Arbeitnehmern der MVG. Deshalb appelliere ich jetzt an die Verhandlungspartner, sich nochmals zusammenzusetzen und Einigungschancen auszuloten! Zwar muss ich nochmals für die MVG wiederholen: Was immer letztlich das Ergebnis dieser Tarifauseinandersetzung ist: Bezahlen muss es der Fahrgast und auch notwendige Fahrpreisanpassungen müssen sozialverträglich bleiben. Ich sehe daher weiterhin keine finanzielle Spielräume über das Sondierungsergebnis hinaus. Andererseits: Zu dem Sondierungsergebnis, das ja beide Seiten - Arbeitgeber und Gewerkschaften gemeinsam erarbeitet hatten und das dann doch noch von den Gremien der Gewerkschaften abgelehnt wurde - gibt es sicherlich Alternativen. Diese müssen jetzt ausgelotet werden - jetzt, vor einem Streik!"

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.