König: Rückkehr zum Regelbetrieb unter den gegebenen Umständen noch nicht möglich

(PresseBox) (München, ) Zum aktuellen Stand der Auseinandersetzung mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und der sich daraus ergebenden Betriebsgestaltung der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) erklärt MVG-Chef Herbert König:

"Wie der Kommunale Arbeitgeberverband Bayern (KAV) heute nochmals klargestellt hat, ist für nächste Woche ein Gespräch zwischen ihm und der dbb tarifunion geplant. Das ist okay und erfreulich, ändert aber auch nach Darlegung des KAV nichts daran, dass es nur die Anwendung eines Lohntarifabschlusses für alle Beschäftigten in den kommunalen Verkehrsunternehmen, also auch für GDL-Mitglieder geben kann - und zwar die bereits für die übrigen Beschäftigten vereinbarte Tarifregelung. Mehr Geld haben wir nicht, zahlen die Fahrgäste nicht, gibt es nicht! Die Erklärung des unbefristeten Streiks seitens der GDL ist bis zur Stunde leider noch nicht zurückgenommen. Insoweit besteht bisher noch keine neue Situation.

Unabhängig davon gilt zur Betriebsdurchführung bei der MVG: Wir haben in den letzten 7 Tagen bei der U-Bahn zwischen 88 und 93 Prozent des normalen Leistungsumfangs fahren können, bei der Tram zwischen 82 und 94 Prozent und beim Bus 100 Prozent. Das Angebot bei U-Bahn und Tram lag damit an allen Tagen einerseits wesentlich über dem Basisangebot; die Behauptung, wir hätten nur das Basisangebot gefahren, ist falsch. Andererseits lag es auch leider 7-12 Prozent (U-Bahn) bzw. 6-18 Prozent (Tram) unter dem Normalfahrplan. Ursache dafür ist der nach wie vor exorbitant hohe Krankenstand im Fahrdienst, der im wesentlichen durch Krankmeldungen bei den GDL-Fahrern von zuletzt (7.10.) 25 Prozent bei der U-Bahn und 23 Prozent bei der Tram verursacht ist. Ein vollständig normales Leistungsangebot bei U-Bahn und Tram und eine Rückkehr zum normalen Fahrplan ist mit einem solchen personellen Ausfall schlicht unmöglich. Wir können nur Fahrzeuge einsetzen, für die auch Fahrer da sind. Das haben wir die ganze Zeit getan und das tun wir auch weiterhin."

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