EEG-Umlage verteuert Strom ab 2011

Fernwärmepreise sinken zum Jahreswechsel

(PresseBox) (Leipzig, ) Trotz der teilweisen Entspannung auf den Energiemärkten wirken sich die erhöhte Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sowie höhere Netzentgelte auch in Leipzig auf die Strompreise aus. "Dank unserer günstigeren Beschaffungskosten fallen die Mehrkosten für unsere Kunden geringer als erwartet aus", erläutert Frauke Riva, Pressesprecherin der Stadtwerke Leipzig. Ein Leipziger Haushalt in der Grundversorgung mit einem Durchschnittsverbrauch von 1 800 kWh zahlt ab 2011 brutto 4,64 Euro mehr im Monat.

Bestpreis-Produkte günstiger als Grundversorgung

Diese Entwicklung wirkt sich auch auf die Bestpreis- Produkte aus, deren Preisbindung ausgelaufen ist. "Aber natürlich geben wir die Vorteile unserer gesunkenen Beschaffungskosten auch an unsere Bestpreis-Kunden weiter", betont Riva. Die Bestpreis-Produkte bieten bis zu einem Jahr stabile Preise, die immer günstiger sind als die gesetzliche Grundversorgung.

EEG-Umlage steigt um 72 Prozent

2011 müssen Verbraucher deutschlandweit 3,53 Cent für jede verbrauchte Kilowattstunde zur Förderung Erneuerbarer Energien zahlen. Dies entspricht einer Steigerung um rund 72 Prozent gegenüber 2010 (2,047 Ct/kWh). Alle Stromversorgungsunternehmen, auch die Stadtwerke Leipzig, müssen die EEG-Umlage an die Übertragungsnetzbetreiber als staatliche Umlage weiterreichen. Steuern sowie staatlich veranlasste Abgaben und Umlagen haben inzwischen einen Anteil von über 40 Prozent am Strompreis erreicht.

Nach Verrechnung Mehrerlösabschöpfung:

Netzentgelte steigen wieder Die Stadtwerke Leipzig Netz GmbH berücksichtigte 2010 die so genannten Mehrerlöse in Form einmalig abgesenkter Netzentgelte und setzte damit eine branchenweite Entscheidung des Bundesgerichtshofes aus dem Jahr 2008 um. Wie bereits im Februar 2010 informiert, berechnet das Unternehmen 2011 die Netzentgelte wieder auf Basis der von der Bundesnetzagentur festgesetzten Erlöse.

Fernwärmepreise sinken für die meisten Kunden

Die Stadtwerke Leipzig haben darüber hinaus eine gute Nachricht für ihre Kunden: Ab dem 1. Januar 2011 sinken die Preise für alle Wärme21.komfort-Kunden um durchschnittlich 5 Prozent. Bereits seit 2009 bieten die Stadtwerke Leipzig Wärme21.komfort mit einer neuen Preisregelung an. Deren Abhängigkeit von der Ölpreisentwicklung liegt einerseits deutlich unter 50 Prozent. Andererseits schwanken die Preise von Wärme21.komfort weit weniger, da der Ölpreis- Referenzzeitraum, welcher für die Preisbildung betrachtet wird, von 12 auf 24 Monate erweitert wurde. Die überwiegende Mehrheit der Leipziger Fernwärmekunden - der Privat- und Geschäftskunden sowie der Immobilienwirtschaft - haben sich in den vergangenen zwei Jahren bereits für Wärme21.komfort entschieden.

Für alle anderen Kunden mit der alten Preisregelung erhöht sich der Fernwärmepreis ab 1. Januar 2011 um durchschnittlich 8 Prozent. Hier schlägt sich die volle Abhängigkeit von der Ölpreisentwicklung nieder.

Gaspreise bleiben stabil

Letztmals hatten die Stadtwerke Leipzig die Gaspreise der Grund- und Vollversorgung im Oktober 2009 gesenkt. Trotz vielerorts ansteigender Gaspreise können die Stadtwerke Leipzig diese jedoch weiterhin stabil halten.

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