Elektromobilität kommt ins Rollen

enercity bietet Elektroroller-Flotte für kostenlose Tests an

(PresseBox) (Hannover, ) Elektromobilität ist in aller Munde, aber im Straßenbild kaum präsent. Zu teure Fahrzeuge, zu geringe Reichweite, der Weg zu mehr Elektroautos ist noch weit. Auf dem Zweiradsektor gibt es praxistaugliche und den städtischen Bedürfnissen entsprechende Elektroroller. Solche E-Roller stellt enercity ab 1. September 2010 bis Ende 2011 für ausgiebige Alltagstests zur Verfügung.

"Ich freue mich, dass mit diesem Projekt in Hannover gezeigt wird, wie die Mobilität der Zukunft ganz konkret im Alltag funktionieren kann", so Hannovers Bürgermeisterin Hilde Moennig bei der Vorstellung des ersten enercity-Testrollers. "Heute starten wir die Bewerbungsphase für Testfahrten mit diesen effizienten und klimafreundlichen Elektrorollern", erläuterte enercity-Personalvorstand Jochen Westerholz beim Pressetermin. "Auf die konkreten Erfahrungen aus diesen Tests warten wir mit Spannung und werden aus dem laufenden Projekt der Öffentlichkeit berichten."

Rund 40 Testpersonen können bis November 2011 in vier Staffeln das Zweiradfahren elektromobil auf einem der enercity E-Roller erleben. Jeweils zehn Wochen können die leisen, sparsamen Flitzer für die täglichen Wege genutzt werden. Die wichtigste Voraussetzung: ein gültiger Führerschein. Für den zum Test stehenden Govecs-Elektroroller benötigen Sie den Führerschein Klasse M - dieser ist in der Klasse B (alte Klasse 3) sowie den Klassen A und A1 (alte Klassen 1, 1A und 1B) enthalten.

Der erste Tester, Martin Förster vom ADAC Fahrsicherheitszentrum Hannover-Messe, testete den enercity E-Roller eine gute Woche auf dem Arbeitsweg und im Freizeitverkehr. "Für den Arbeitsweg habe ich nahezu genauso lang gebraucht wie mit dem Auto, bin aber mit dem E-Roller viel umweltfreundlicher unterwegs - abgasfrei und ohne Knattern", schildert er sein Fahrerlebnis mit dem E-Roller. "Es ist ein viel entspannteres Fahren, man schwebt einfach so dahin. Ob ein Roller mit Verbrennungsmotor oder mit E-Motor - der Fahrspaß ist derselbe, nur umweltfreundlicher!"

Die neue, lautlose Mobilität auf E-Rollern bietet handfeste Vorteile. Bestechend attraktiv sind die geringen Betriebskosten. Für 100 Kilometer reicht meist weniger als ein Euro. Außerdem sind sie äußerst wartungsarm und haben keinen heißen Auspuff. E-Roller fahren kann der persönliche Beitrag zu mehr Klima- und Umweltschutz sein, denn mit enercity Naturstrom fährt es sich CO 2 frei und der Elektromotor setzt weder Staub noch Partikel oder Geräusche frei. Die Roller sparen Platz und erleichtern die Parkplatzsuche.

"Uns ist es wichtig, dass praxisgerechte und alltagstaugliche Lösungen auf den Markt kommen. Bei den derzeitigen PKW-Konzepten sehen wir noch erheblichen Entwicklungsbedarf. Kurzfristig bieten wir über unsere Tochter enercity Contracting GmbH mit Erdgas-KFZ eine alltagstaugliche individuelle Alternative für emissionsarmes und wirtschaftliches Autofahren an. Elektroautos machen beim gegenwärtigen Entwicklungsstand zunächst eher in betrieblichen, lokal operierenden Fuhrparks Sinn, die auf einer nächtlichen Park- und Ladelogistik aufsetzen können. Deshalb greifen wir beim Individualverkehr aktuell auf alltagstaugliche Ansätze zurück. Mit der nun gebotenen Testflotte bieten wir unseren Kunden einen praktikablen Ansatz für innerstädtische Mobilität mit Elektro-Zweirädern, die sich bereits heute durch Effizienz, Leichtigkeit und Preisgünstigkeit auszeichnen, " erläuterte Westerholz die Hintergründe des enercity-Engagements zur Elektromobilität.

Bei der enercity-Testflotte handelt es sich um zehn E-Roller "Govecs SR 1.2". Die wichtigen Merkmale des E-Rollers auf einen Blick:

Ladezeit: 4-5 Stunden / 85 % in 2 Stunden
Reichweite: 40-60 km
Leistung: 3 kW
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h
Gewicht: 143 kg
Tragkraft: 2 Personen/150 kg
Treibstoffkosten: < 1 Euro/100 km

Interessenten können sich einfach über das Bewerbungsportal unter www.enercity.de/emobility melden oder persönlich im enercity expo Café einen Bewerbungsbogen ausfüllen und dort abgeben.

Eindrücke einer Fahrt durch Hannover können Sie bei youtube einsehen unter: http://www.youtube.com/watch?v=_hItR_X6Glw

Hintergrund-Information zur Elektromobilität bei enercity

Elektromobilität ist - wie auch Regenerative Energie oder Energieeffizienz - eines der wichtigen Zukunftsthemen, die enercity aufmerksam verfolgt. Bisher hatte sich enercity mit Projekten zur Elektromobilität zurück gehalten, da hier meist viel Geld für wenig praktikable Dinge ausgegeben wird. Beim gegenwärtigen Entwicklungsstand machen Elektroautos zunächst eher in betrieblichen, lokal operierenden Fuhrparks Sinn, die auf einer nächtlichen Park- und Ladelogistik aufsetzen können.

Aufgrund interessanter, alltagstauglicher Entwicklungen auf dem Zweiradsektor ist bei enercity im Frühjahr 2010 eine interne Arbeitsgruppe tätig geworden, um kundenorientierte Angebote und Testmöglichkeiten ausgewählter E-Mobilitätsformen zu entwickeln. Da jüngste Gespräche mit Kunden hohes Interesse ergaben, haben wir uns entschlossen, die Mitte August in Hannover eintreffenden zehn E-Roller noch im Herbst 2010 zum Test auszuhändigen.

Neben der nun auf den Weg gebrachten E-Roller-Testflotte ist auch ein Förderansatz in Vorbereitung. Nutzer von Elektrorollern oder Pedelecs (Elektrofahrräder) können mit enercity Naturstrom CO 2 frei mobil sein. Wer im enercity Versorgungsgebiet beim Kauf eines Elektrozweirads einen enercity Naturstrom-Vertrag abschließt, kommt in den Genuss einer Prämie. Der Start des Prämienprogramms, das in Zusammenarbeit mit dem Zweiradfachhandel angeboten werden soll, wird in Kürze bekannt gegeben.

Im Fokus der öffentlichen Debatte stehen Ladestationen. Piloterfahrungen vieler anderer Projekte zeigten jedoch, dass wie etwa bei im Münchner Raum getesteten Elektroautos das Laden an der heimischen Abstellplatz-Steckdose überwiegt. Die E-Roller können an jeder Haushaltssteckdose am (nächtlichen) Parkplatz geladen werden und die Ladung reicht für einen normalen ganztägigen Stadtverkehrsbetrieb. Eine innerstädtische Zwischen-Lademöglichkeit, wie vor dem enercity expo Café geplant, wird deshalb eher die Ausnahme bleiben.

Mit einem eigenen Fuhrpark werden auch enercity-Mitarbeiter Erfahrungen zu E-Mobilität sammeln. Die Tischlerwerkstatt fährt den aus Wunstorf stammenden EcoCarrier, alle großen Verwaltungsstandorte wie auch das enercity expo Café werden mit einem Pedelec ausgestattet und Ableser werden auf E-Rollern unterwegs sein.

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